Mittwoch, 16. Juni 2010
Heute wurde überraschend bekanntgegeben, dass nun die geplante Sanierung der deutschen Tochter Opel von General Motors mit Sitz in Detroit ohne jegliche staatliche Hilfe über die internationale Bühnen gehen wird. General Motors scheint es daher selbst wieder finanziell nach der durchlaufenen Insolvenz so gut zu gehen, dass keine weiteren staatlichen Unterstützungsmaßnahmen erforderlich sein werden.
Die Meldung kam nicht ganz überraschend, da sich schon in den letzten Tagen diese Mledung verdichtet haben, da vor allem die amtierende deutsche Regierung keine weiteren Hilfen weder direkt an Opel oder an GM machen wollten. Es sollte daher maximal staatliche Bürgschaften der deutschen Bundeslaänder geben, die einen eigenen Opelstandort haben und die vier Bundesländer hatten bereits ihre jeweilige hilfe hier zugesagt an Opel.
Das Tolle an dieser Nachricht ist zu dem, dass General Motors keine weiteren möglichen Entlassungen bei den vorhanden Arbeitsplätzen bzw. eventuelle komplette Werksschließungen bei den europaischen Produktionsstätten plant. GM will daher mit eigenen finanziellen Mitteln die dringend erforderliche Sanierung bei Opel und seinen europaischen Töchtern versuchen zu stemmen und durchzuführen.
Der jetzige und bereis intern beschlossene Sanierungsplan steht fest und somit will General Motors bei eventuellen neuen Verhandlungen keine weitere Zeit verlieren für neue und vor allem langwierige Verhandlungen über die benötigten Finanzmittel mit den jeweils betroffenen Bundesländern. Man erkennt, dass GM die Zeichen der Zeit für sich hier nutzen will und so versucht nun auf eigenen Faust die Sanierung bei Opel auf den Weg zu bringen. Diese Meldung ist zugleich der Beweis dafür, dass es mit der Automobilindustrie nach der Krise wieder steil aufwärts geht.
Mittwoch, 3. März 2010
Aktuell leidet nicht nur das Euromitgliedsland Griechenland, sondern auch der Eurokurs massiv unter den schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Nachrichten aus Griechenland, die die Währung Euro an sich betreffen. Die Griechen haben sich bei der Einführung unter damals falschen Angaben den neuen starken Euro als neu Währung erschlichen und müssen nun hier für massiv die Zeche zahlen.
Die notwendigen und vor allem erforderlichen Einsparungsmaßnahmen, um nicht nur die angeschlagene Volkswirtschaft der Griechen, sondern auch den seit Tagen in Mitleidenschaft gezogen Eurokurs, soll so wieder zur Ruhe kommen und zugleich soll so der rasante internationale Wertverlust somit gestoppt werden. Die griechische Regierung stößt mit ihrem vorgeschlagenen Sparprogramm innenpolitisch auf starke Gegenwehr der eigenen Bevölkerung, da die Griechen sich in ihrem Stolz mehr als verletzt fühlen.
Die Griechen und deren Bevölkerung versuchen mit einem Generalstreik und massiven Prosten die vorgeschlagenen Einsparungen in Höhe von 4,8 Milliarden € zu verhindern, was aber nicht gelingen wird, da hier die EU mit Sitz in Brüssel der Regierung von Griechenland den Weg mehr als deutlich zu verstehen gibt. Es gibt keine Alternative, da sonst hier der mögliche Staatsbankrott und die Zahlungsunfähigkeit über kurz oder lang sonst droht.
Ein Großteil der Einsparung soll durch Kürzungen vorhandener Leistungen und Steuererhöhungen erzielt werden, womit die Bevölkerung auf keinen Fall einverstanden ist. Des Weiteren werden die Pension und Staatsgehälter auf unbestimmte Zeit in deren jetzigen Höhe eingefroren. Die möglichen Folgen für Griechenland an sich werden sehr hart sein, sind aber unumgänglich und daher kann man nur hoffen, dass nicht nur Griechenland, sondern auch der angeschlagene Eurowechselkurs in absehbarer Zeit wieder alte Kurswerte wieder erreichen werden.
Dienstag, 23. Februar 2010
In Frankfurt am Main wurde heute nachmittag beim zuständigen Arbeitsgericht nach ein paar Stunden Dauer der größte angekündigte Streik bei der deutschen Lufthansa vorerst wieder beendet. Beide Parteien, ob nun der Arbeitgeberseite die deutsche Lufthansa und die andere Seite, die Gewerkschaft die Vereinigung Cockpit haben sich auf einen befristetes Aussetzten des jetzigen Warnstreiks für zwei Wochen bis Anfang März 2010 geeinigt.
Innerhalb dieses vereibarten Zeitraums haben nun beide Kontrahenten die neue Möglichkeit eine Einigung über die strittigen Themen zu finden. Der eigentliche Gewinner sind hier nicht die Lufthansa und die Gewerkschaft, sondern der gequälte Kunde, auf dessen Rücken hier eine adequate und tragbare Lösung gefunden werden sollte. Man beachte, dass der jetzige Konflikt bereits seit mehreren Monaten auf dem Tisch ist und bisher noch keine brauchbare Lösng gefunden worden ist.
Der Grund für den jetzigen Warnstreik leigt darin, dass die Vereinigung Cckpit vermutet und befürchtet, dass immer mehr bestehende Arbeitsplätze bei der Lufthansa abgebaut werden sollen. Diese sollen dann durch günstigere Arbeitskräfte aus dem Ausland und den dort bestehenden Tochtergesellschaften abgedeckt werden. Die Gewerkschaft fordert daher einen Übertrag des geltenden deutschen Arbeitsrechtes auf alle vorhandenen Tochtergesellschaften der Lufthansa.
Die bestehenden Forderung und den Schutz der deutschen Arbeitsplätze der Flugkapitäne ist im Prinzip noch nachvollziehbar, aber trotzdem ist der jetzige Warnstreik mehr als fraglich, da genau hier die Kunden der Lufthansa getroffenen werden und die können nichts für den bestehenden Tarifkonflikt. Es stellt sich daher so oder so die Frage, was die Vereinigung Cockpit mit der getroffenen Maßnahme erreichen will, da man auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und den beginnenden Aufschwung der heimischen Exportwirtschaft berückichtigen sollte von beiden Seiten.
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Nach einer aktuellen Studie aus der detuschen Wirtschaft über die Entwicklung über den deutschen Arbeitsmarkt und deren möglichen Entwicklung fehlen dem heimischen Standort in der nahen Zukunft mehrere millionen Facharbeitskräfte. Man kann daher sagen, daß der Wirtschaftsstandort Deutschland somit nach der schlimmen Wirtschafts- und Finanzkrise auf den Weg in eine neue Krise ist.
Der Weg ist dorthin auf Grundlage diese Arbetisstudie vorprogrammiert. Dem nach werden uns hier zu lande bis 2015 knapp drei Millionen Facharbeitskräfte fehlen und ein möglicher Ersatz ist aus heutiger Sicht noch nicht gefunden worden. Über die Zukunft und die möglichen Gegenmaßnahmen, um die Differenz möglichst gering zu halten, hat sich nach dieser Studie bisher keiner genau Gedanken gemacht.
Die fehlenden Fachkräfte werden alle Branchen und Bereiche der detuschen produzierenden Wirtscahft treffen. Laut dieser vorliegenden Prognose werden somit alleine eine Million Arbeitskräfte mit Hochschulabschluß bei uns in der Bundesrepublik fehlen. Die kommende Krise wird dem noch zusätzllcih durch den jetzigen Strukturwandel innherhalb der alternden deutschen Gesellschaft beschleunigt und vorangetrieben.
Kurz- und mittelfristig kann gegen diese prognostizierte Krise nur durch einen größere Anstrengung im Bereich der deutschen Bildungspolitik entgegen gewirkt werden. Dieses ist aktuell Sache der einzeln Bundesländer und kann nur im Notfall und bei Bedarf durch die Bundesregierung unterstützt werden. Es ist somit fünf vor Zwölf und daher kann man hier nur hoffen, dass Bund und Länder gemeinsan die richtigen Hebel für die fehlenden und notwendigen Reforemen finden und ansetzen werden.
Montag, 12. Oktober 2009
Die englische Regierung unter Premier Gordon Brown versucht mit einer neuen Maßnahme dem wachsenden Schuldenberg in Großbritanien in Höhe von 16 Milliarden englischen Pfund wieder her der Lage zu werden. Durch den einmaligen Verkauf des sogenannten Tafelsilbers versucht die amtierende Regierung des ständig zunehmenden Schuldenbergs Einhalt zu gebieten und somit soll eine gewisse Art von Stabilität auf der britischen Insel erzielt werden.
Man sollte hier wissen, daß die Engländer sehr schlimm unter der aktuellen inmportierten Wirtschaftskrise zu leiden haben und die britische Reigerung hat bisher kein Mittel gegen die herrschende Rezession gefunden. Die englische Regierung unter Gordon Brown steht in den eigenen Reihen unter massiven Druck, da keiner genau sagen kann, wie man aus dieser schlimmen Krise kommen soll. Der Schatten der kommenden Parlamentsahl in 2010 wirft somit hier seine Schatten schon heute voraus.
Die Torries unter Gordon Brown erleben zur Zeit die größten Einbrüche bei den Wählern in GB seit über 20 Jahren und daher versucht die jetzige Regierung mit diesen unpopulären Maßnahmen wieder Stimmung für sich im eigegenen Land zu verbuchen. Es sollen hierbei die bestehenden Anteile am Eurotunnel und die staatliche Lottogesellschaft an einen jeweils geeigneten Bieter verkauft werden. Die Staatsschulden in England sind durch die sehr massive Unterstützung des britischen Banksektors in diese unglaubliche aktuelle Höhe gestiegen und ein Ende der Unterstützung ist hier noch nicht in Sicht.
Das massive Haushaltsloch ist des weiteren noch durch die Folgen der Weltwirtschaftskrise und des Rückgangs bei den Steuereinnahmen im eigenen Land angestiegen. Die geplanten und beschlossenen Maßnahmen werden der amtierenden englischen Regierung jedoch nur sehr kurz helfen. Daher ist auf langfristiger Sicht nur ein Wechsel an der Sitze der eigenen Partei von Premierminister Brown oder gar ein Regierungswechsel in Großbritainen die sinnvolle und einzigste Lösung für das angeschlagene Großbritanien, um so wieder auf die eignen und festen Beine in der weiteren Zukunft zu kommen.
Freitag, 2. Oktober 2009
Nach einer akutellen Aussage des Internationalen Währungsfond mit Sitz in Washington D.C. geht es mit der deutschen Wirtschaft im kommenden Jahr dennoch ein wenig aufwärts und somit würde die bereits getroffene Aussage des IWF für Deutschland nicht mehr stimmen, da man bisher von einem Rückgang der Wirtschaft ausgegangen ist.
Der IWF macht der Bundesrepublik die Hoffnung, dass nach dem katastrophalen Jahr 2009 im nächsten Jahr ein kleines Plus beim Wirtschaftswachstum geben könnte. Die Arbeitslosigkeit bei uns jedoch wird dennoch hochn ausfallen und wird nach der aktuellen Studie des IWF bei ungefähr 4,5 Millionen Menschen im Schnitt liegen.
Der IWF begrüßt die getroffenen Maßnahmen im Kampf gegen die jetzige Wirtschaftskrise, weißt aber auch auf die Erholung durch eine hohe Neuverschuldung des deutschen Staats hin. Dieser eingeschlagene Weg ist zwar richtig, aber dennoch sollte man beachten, daß die Neuverschuldung höher ausfällt als von der Europäischen Union erlaubt. Nach der EU dürfen die Schulden eines Staates 3 % des jeweiligen nationalen BIP betragen und diese Quote wird von Deutschland sehr deutlich überschritten.
Der IWF erwartet für Deutschland bei der wirtschaftlichen Erholung einen langfristigen Weg und dieser wird sehr langwierig sein. Diese Einschätzung wird auch von anderen Experten geteilt. Weiterhin ist die heutige Aussage des IWF mit Vorsicht zu genießen, da keiner genau sagen kann, wie sich die nationale und internationale Wirtschaft real entwickeln wird. Die Zeit wird zeigen, wohin sich die deutsche Wirtschaft unter den jeweiligen Gegebenheiten seine Tendenzen hin entwickeln und reagieren wird.
Mittwoch, 23. September 2009
In den Vereingten Staaten von Amerika ist in Folge der größten Wirtschafts- und Finanzkrise seit dem Schwarzen Oktober von 1929 eine neue Modewelle ausgebrochen und zwar das die Hausfrauen der Amerikaner sich einen zusätzlichen Job suchen, um ihr bestehendes Einkommen weiter abzusichern. Man sollte hier beachten, dass die USA in den letzten Monaten einen rasanten Stellenabbau hinter sich haben.
Es zeigt sich, dass durch die herrschende Rezession die Amerikaner gerade zu der Annahme eines Nebenjobs gezwungen werden, diese Situation hat es bisher in den USA noch nicht seit Ende der großten Wirtschaftskrise vor knapp 80 Jahren nicht mehr gegeben. Viele Frauen sind dadurch nun eine Anstellung, um die bestehenden Einkommensverluste der Familie zu verringern bzw. das vorhandene Einkommensniveau zu halten.
Die New York Times meldet einen rasanten Ansturm von Anfragen von Hausfrauen, die seit Jahren gar nicht mehr oder nur von zu Hause in Teilzeit gearbeitet haben. Es zeigt immer mehr, wie weit die als wohlhabend geltenden US-Bürger von der hausgemachten Wirtschafts- und Finanzkrise getroffen worden sind. Die wahrhaftigen Folgen werden hier immer deutlicher und zeigen somit, wie lange die Amerikaner brauchen werden um ihren vorhandenen Wohlstand wieder für sich selbst herzustellen.
Der amerikanische Privatverbraucher merkt am eigenen Leibe die Fehler der eigenen wirtschaftlichen Fehlleistungen in den letzen jahren der sehr gut bezahlten Manager und hier durch haben eine Menge von gut ausgebildeten Fachkräften nicht nur ihren vorhandenen Job, sondern auch ihr teilweise bezahltes Eigenheim und ihre bestehende Existenz verloren. Die jetzige Regierung der USA unter Barrack Obama hat daher noch sehr viel in den nächsten Jahren zu erledigen um die Folgen der abgelaufenen Rezession wieder gerade zu bekommen.
Donnerstag, 18. Juni 2009
Die Zeit des Wandels scheint bei den angeschlagenen amerikanischen Großbanken nun endlich Wirkung zu zeigen, da zehn Großbanken, wie JP Morgan Chase und Goldman Sachs an den amerikanischen Staat mehr als 68 Milliarden $ an Staatshilfe nun in den letzten Tage zurückbezahlt haben.
Dieses macht sich zwar aktuell in den Quartalsbilanzen der jeweiligen Bank deutlich bemerkbar, aber dieses spiegelt zugleich wieder, dass die ehemals angeschlagenen Banken in den Vereinigten Staaten wieder ihr eigenes Geld verdienen und somit nicht mehr auf Geld von der US Regierung für eine gewisse Zeit angewiesen sind. Mehr noch ist hier zu erkennen, daß die Banken in Amerika ihren eigenen Staat wieder aus ihren jeweiligen Unternehmen heraus haben möchten.
Die Vergabe von kurzfristigen Krediten an die jeweiligen angeschlagenen Banken war an harte Bedingungen und ein Mitspracherecht der US Regierung bei der Geschäftspolitik gebunden. Durch diesen Schritt der zehn größten Banken innerhalb der USA soll die Eigenständigkeit des allgemeinen Bankensystems der USA nach außen wieder hergestellt und gezeigt werden.
Das verantwortliche US-Finanzministerium erklärte jüngst diese zehn betroffenen Banken wieder als stabilisiert und somit können diese Banken wieder alleine und ohne Staatshilfe ihre Geschäfte betreiben. Die Banken sind an einer Selbständigkeit aus eigenem Interesse stark interessiert, da sonst der Staat bei Gehältern und Dividendenzahlungen ein Wort mit zu reden hätte, woran aber keine Bank der USA ein großes Interesse hat und somit das geliehene Geld schnell zurückzahlen will.
Die US Regierung hat mit ihren Nothilfen den betroffenen Banken und vor allem das eigene bestehende Bankensystem vor dem Aus gerettet und somit einen möglicherweise größeren Schaden der eigene Volkswirtschaft der USA abgewendet.
Donnerstag, 2. April 2009
Gestern Abend und den ganzen Tag heute fand in London die größte Krisenkonferenz der 20 größten und wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt statt, seit dem die jetzige und noch vorhandene Weltwirtschaftskrise vor gut einem Jahr in den USA ausgebrochen ist. Die ehemalige Finanz- und Wirtschaftskrise, die seinerzeit in den USA entstanden ist, hat sich mittlerweile auf die ganze Welt verbreitet und ein baldiges Ende ist nicht in Sicht.
Aus diesem Grund haben sich die G 20 Staaten aktuell in London getroffen und wollen somit gemeinsam gegen die jetzige Krise ankämpfen und zusammen eine mögliche neue Weltfinanzordnung auf den Weg bringen, in der die weltweiten Finanzmärkte besser und effektiver kontrolliert werden können. Durch die jetzige weltweite Zusammenarbeit soll der Welt aufgezeigt werden, dass der bestehenden weltweiten Finanzordnung durchsichtiger werden soll und demnach und vor allem schneller auf mögliche Wirtschaftskrisen reagiert werden kann.
Die G 20 Staten sind zudem gemeinsam in London angetreten, um die ärmsten Länder der Welt mit massiven Geldmitteln mit Kampf gegen die Wirtschaftskrise zu unterstützen und zugleich um für die gesamte Weltgemeinschaft einen neuen globalen Finanzordnungsrahmen für die Zukunft auf den Weg zu bringen. Es macht hier also den Anschein, dass alle wichtigen Wirtschaftmächte der Welt an einem Strang in der Zukunft ziehen wollen und die Lehren aus der jetzigen Finanz- und Wirtschaftskrise zusammen umsetzten wollen.
Man könnte hier somit sagen, der gemeinsame Weg ist das endgültige Ziel. Die G 20 Staaten wollen mit ihrem neuen Programm eine Erholung der Weltwirtschaft erreichen und zugleich härtere Spielregeln für die internationalen Finanzmärkte aufstellen. Das weltweite Wirtschaftswachstum soll geteilt werden, damit alle etwas davon haben und somit soll die weltweite angeschlagene Konjunktur nachhaltig wieder zum Laufen gebracht werden bis spätestens im kommenden Jahr. Mit dem heutigen getroffenen Ergebnis kann man aus deutscher Sicht mehr als zufrieden sein und hoffen das alles so klappt, wie man sich das in Berlin für die Zukunft vorgestellt hat.
Donnerstag, 29. Januar 2009
Heute wurden in Nürnberg die aktuellen Arbeitsmarktzahlen für den abgelaufenen Monat Januar veröffentlicht und die aktuelle weltweite Wirtscahftskrise hat nun auch voll den deutschen Arbeitsmarkt erreicht. Es waren aktuell 3.489.000 Menschen ohne Beschäftigung bei der Bundesanstalt für Arbeit als arbeitsuchend gemeldet. Dieses ist eine Zunahme gegenüber Dezember 2008 um sage und schreibe 387.000 Menschen.
Der rasante Anstieg der Zahl der Menschen in Deutschland ist noch deutlicher ausgefallen als zunächst von den Statistikern der Arbeitsagentur vermutet und geschätzt worden ist. Der neue Höchststand ist auf den Wegfall von vielen Arbeitsstellen aus dem Sektor Zeitarbeit und starken Einbruch auf Seiten des produzierenden Gewerbe zurückzuführen, da die eingehenden Aufträge stark rückläufig sind.
Nach Schätzung des Vorsitzenden Frank Weise wird die stark angestiegene Zahl der Arbeitslosen zu einem größeren Minus im aktuellen Haushalt der Bundesanstalt für Arbeit führen, als dieser noch vor ein paar Wochen geschätzt worden ist. Der größere Bedarf an Geldern kann die Agentur für Arbeit aber durch eigene Finanzrücklagen in Höhe von 17 Milliarden € in diesem Jahr noch alleine ausgleichen und somit nicht auf eventuelle finanzielle Unterstützung durch die Bundesregierung in diesem Krisenjahr angewiesen.
Obwohl aktuell sehr viele Leute entlassen worden sind, ist der aktuelle Anstieg dennoch geringer als in früheren Wirtschaftskrisen, da die deutschen Unternehmen das sogenannte Kurzarbeitergeld auf Zeit für sich entdeckt haben. Mit dieser begrenzten Maßnahme auf 18 Monate hilft die Bundesregierung den angeschlagenen Unternehmen und somit sind diese nicht gezwungen ihre geschulten Fachkräfte aufgrund fehlender Arbeit nicht sofort zu entlassen. Dieses merkt man aktuell an der Zahl von 400.000 Beschäftigten in Deutschland, die aktuell Kurzarbeitergeld vom Staat auf Zeit beziehen.
Man kann hier zu den USA mit einem neuen Rekord für Arbeitslosigkeit seit 40 Jahren deutlich erkennen, daß unser Wirtschaftsstandort Deutschland besser auf die aktuelle Weltwirtschaftskrise mit gezielten Maßnahmen reagieren kann als andere wichtige Staaten im Vergleich. Die gewählten Maßnahmen zeigen auch bereits ihre Wirkung, da die Zahl der Arbeitslosen nicht so stark ausfällt, wie es eigentlich passieren sollte. Die Regierung versucht möglichst alles, um den Schaden für den Wirtschaftsstandort Deutschland möglichst gering zu halten.
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