Der beschlossene Kompromiß für die Neuregelung der bisher geltenden Regelsätze für die Empfänger der Hartz IV Leistungen zwischen der amtierenden Bundesregierung und der SPD aus der Opposition ist mehr ein fauler Handel als das es etwas wirklich für die betroffenen Menschen in Deutschland bringt. Deieser jetzige Kompromiss ist zwar eine Grundlage und mehr nicht, da man sich fragt warum hier so lange verhandelt worden ist zwischen allen Seiten.
Die jetzige verabschiedete Reform von Hartz IV die seinerzeit vom Bundesgerichtshof beschlossen worden ist und nun sehr verspätet von allen politischen Parteien in Berlin auf den Weg gebracht worden ist zeigt zu dem wie tief die bestehenden politischen Lager zerstritten sind und wie lange nun alle beteiligten Seiten für einen halbwegs tragfähigen Beschluß gebraucht habe. Es scheint so, dass jede Partei nur an sich selbst gedacht hat und nicht an die Menschen.
Als Bürger dieser Republik fragt man sich, was dieses politische Kasperletheater zu bedeuten hat und wie sich nun die Bürger hier eher freuen oder gleich den Glauben an die deutsche Politik verlieren werden. Man muß sich fragen, ob alle Politiker in der Bundeshaupstadt überhaupt wissen, wie sich die jeweiligen Bundesbürger hier nun fühlen und ob sie schon einmal selbst von Hartz IV gelebt haben, auch wenn nur auf Zeit.
Die Menschen bei uns stellen daher immer mehr die Politik in Frage und so wird dieser beschlossene Kompromiß nicht zum weiteren sozialen Frieden bei uns beitragen und zugleich hat auch mittlerweile der Bundesgerichtshof erkannt, dass sein damaliges Grundsatzurteil nicht das Ziel erreicht was es sollte. Die weitere Transparenz für die einfachen Leute bleibt somit weiterhin ein Fremdwort und so wird man sehen, wie sich dieses neue Stufenmodell für Hartz IV Empfänger in der Realität verhalten wird.
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