Aktuell scheint der Kampf die entscheidende Mehrheit um den international ausgerichteten Baukonzern Hochtief mit Stammsitz in Essen immer noch nicht entschieden, da der vorhandene und übernahmewillige Großaktionär der angeschlagene spanische Baukonzern mit knapp 30 % der Aktien noch nicht aufgeben will. Nach Meinung von Hochtief will sich der Baukonzern ACS mit der geplanten Übernahme seine eigenen Schulden kurzfristig komplett abbauen.
ACS ist für diese Art von Geschäften im internationalen Baugeschäft bekannt und so vermutet man, dass ACS die vorhandenen und sehr rentablen bestehenden Auslandsgesellschaften der Hochtiefgruppe an kapitalträchtige Mitbewerber veräußern möchte, um so selber genug an Kapital für weitere Neuerwerbungen und für die eigene Gesundung zu bekommen. Hochtief selber versucht daher mit allen legalen Mitteln dieser Übernahme möglichst zu verhindern.
So wurde kurzerhand ein sogenannter Weißer Ritter zur eigenen Rettung aus dem Hut gezaubert und so steigt das sehr wohlhabende Emirat Qatar mit weiteren Milliarden Euro beim Essener Baukonzern in Form einer eigenen Kapitalerhöhung ein. ACS will sich auf keinen Fall hier die Butter vom Brot nehmen lassen und legt so in Form einer Wiederspruchsklage durch die eigenen Juristen hier sein Veto gegen die Maßnahme der Unterstützer von Hochtief ein.
Mit der Kaptialerhöhung hat ACS keine Gesamtkontrolle über die Geschäfte von Hochtief und so wird es wohl noch sehr lange dauern bis sich alle beteiligten Seiten hier einigen können und so werden wohl die Gerichte hier das allerletzte Wort auf Zeit haben. Wenn die Kapitalerhöhung genehmigt sein sollte wird es für ACS noch teuer und so müßte der spanische Baukonzern noch mehr Geld für die Übernahme zahlen, da so die erforderliche Aktienmehrheit nicht mehr gegeben ist und so dauert es noch länger bis hier ein tragfähiges Ergebnis mit oder ohne Übernahme für ACS das Zeil in der Zukunft sein wird
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