Aktuell ist der riesige und sehr erträchtige deutsche Strommarkt unter vier deutsche Großkonzerne aufgeteilt und jeder dieser vier Giganten kann machen mit den Kunden und den Preisen was es will. In Deutschland herrscht indirekt hier für die Strombranche ein zugelassenes Kartell unter staatlicher Aufsicht, dass die Preise auf dem heimischen Markt zu seinen jeweiligen Gunsten lenkt und so steuert, dass die Großkonzerne hier verdienen können, soviel sie möchten.
Der Dumme ist und bleibt hier der kleine Kunde, da durch solche Maßnahmen immer mehr für Geld für die Ware Energie und Strom zahlen muß. Somit gelten hier die vorhandene Beteiligungen von regionalen Städten und Gemeinden als eine sehr rentable Geldanlage und daher glit der jetzige Schritt des französisischen Teilhabers als nicht so ganz nachvollziehbar. Der jetzt entschiedene Bruch bei ENBW zeigt, wer hier und für was zu verantworten hat bei ENBW.
Der jetzige Beschluß von Elctricite de France wurde durch den deutschen Steuerzahler bezahlt und dennoch stellt sich hier die reale Frage, ob die vorhandene Beteiligung und dessen kompletter Kauf durch das Bundesland Baden-Württemberg in Höhe von 5 Milliarden € auch als sinvoll gelten werden. Die befragten Analysten können dieses zwar nachvollziehen und den Schutz vor ungeliebten neuen Investoren von außen, aber ob das Kartellamt und die EU dem abgeschlossenen Geschäft zustimmen werden, bleibt hier mehr als fraglich.
Es ist zwar verständlich, dass die Landesregierung ENBW möglichst mittelfristig groß an die Börse bringen will und so viele mehr an Geld von eventuellen Investoren für die gesamten Ausgaben erwirtschaften möchte. Aus langfristiger Sicht soll der gesamte Bestand an Aktien der ENBW in Streubesitz übergehen und so soll das bestehende Risiko möglichst gering gehalten werden.
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