Nach einem mehrjährigen Stillstand innerhalb der bestehenden deutschen Bankenlandschaft kommt überraschend nun wieder etwas Bewegung auf, da nun wieder über eine mögliche Zusammenarbeit verhandelt wird. Demnach sollen die angeschlagene West LB und die Bayrische Landesbank mit Sitz in München über eine konkrete Zusammenarbeit bis hin zu einer kompletten Fussion seit mehreren Wochen auf höchster Ebene verhandeln.
Alternativ wird auch zwischen den Landesbanken zwischen bayern und Baden-Württemberg über eine mögliche Kooperation laut der Einschätzung diverser Analysten gesprochen. Man beachte, dass sich viele der bestehenden deutschen Landesbanken während der schlimmen Wirtschafts- und Finanzkrise wirtschaftlich und finanziell total übernommen haben. Die Landesbanken brauchten im letzten Jahr vom deutschen Staat große finanzielle Unterstützungen zum eigenen Überleben.
Man merkt daher, dass für viele angeschlagene Landesbanken fussionieren müssen, um das eigene wirtschaftliche Überleben in der Zukunft für sich zu sichern. Mit dieser realistischen Fussion würde bei uns das drittgrößte Bankenhaus mit einer Bilanzsumme von 600 Milliarden € entstehen und hätte somit in der Bundesrepublik einen sehr großen finanziellen Spielraum hinter der privaten Deutschen Bank und der verstaatlichten Commerzbank.
Das zu erwartende Prüfungsergebnis über die Zusammenarbeit soll bis Ende diesen Jahres vorliegen und somit käme der geplante Verkauf der West LB zum richtigen Zeitpunkt, da sich der deutsche Bankenlanschaft gerade selbst konsolidiert und so hier die Chance auf eine Übernahme oder Zusammenarbeit am Besten ist. Trotz alle dem bleibt es zur Zeit noch offen, was die Sondierungen und die Strategie in den kommenden Monaten für alle beteiligten Seiten bringen wird.
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