Nach der aktuellen Rechnungsgrundlage des amtierenden Bundesgesundheitsminister Philip Rösler von der FDP benötigen die deutschen gesetzlichen Krankenkassen im kommenden Jahr 2011 keine zusätzlichen Beiträge von ihren eigenen Mitgliedern, um so ein eventuelles negativen Betrag ausgleichen zu können. Durch dieses neue Reformpaket bräucht kein Versicherter zusätzlich zur Kasse gebeten werden.
Man darf und sollte hier sehr gespannt sein, wie sich dieses Vorhaben weiter entwickeln wird, da keiner genau sagen kann, wie sich die weiterhin steigenden Kosten für die allgemeine Gesundheitsversorgung im Vergleich zu den Einnahmen der Krankenkassen entwickeln wird. Man kann daher eher davon ausgehen, dass viele kleine Kassen Zusatzbeiträge von Ihren Mitgliedern erheben müssen, um so überhaupt überleben zu können.
Eigentlich ist diese Rechnung eher sehr wage, da generell jede Krankenkasse selber entscheiden kann, ob sie zusätzliche finanzielle Mittel benötigt und nicht das Bundesministerium für Gesundheit, was hier keinen Einfluß aus diese Sache hat. Aus Sicht der Kassen ist dennoch eine eklatante Finanzierungslücke für das kommende Jahr bereits jetzt vorhanden und es weiß somit keiner, wie die Gesundheit bezahlt werden soll in der Zukunft.
Ein möglicher finanzieller Ausgleich ist erst für 2015 in Sicht und so könnte es bereits 2013 zu massiven Zuzahlungen in allen Bereichen der Gesundheit bei uns kommen und somit fragt man sich zu recht, wofür hat Herr Rösler dann dieses Rechenmodell erstellt und welchen Nutzen kann man hieraus für sich ziehen. Es gibt mehr Fragen als Antworten und so kann man sehr gesapnnt sein, wie sich das gesamte Thema Gesundheit und deren Zukunftsfinanzierung bei uns entwickeln wird.
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