Der stark angeschlagene Essener Karstadtkonzern mit seinen deutschlandweiten 120 betriebenen Standorten und den dazugehörigen 25.000 beschäftigten Mitarbeitern scheint nun entgültig vor der geplanten Zerschlagung gerettet worden zu sein. Dieses wurde gestern durch die Gläubigerversammlung vom Vermieter der Immobilien Highstreet in London abgesegnet worden und so kann nun der vorliegende Rettungspaln umgesetzt werden.
Die vom Investor Berggruen geforderte Mietsenkung für die Standortimmobilien für die Kaufhäuser von Karstadt wurden heute beschlossen und somit kann am Freitag das Amtsgericht mit Sitz in Essen den vorliegenden Sanierungsplan genehmigt werden. Dadurch besteht nun die große Chance für Karstadt die Insolvenz zu durchlaufen und wieder als selbständiges Handelsunternehmen arbeiten zu können. Es fehlen nur noch einige wichtige Unterschriften unter den Vertrag.
Durch diese heutige Maßnahme scheinen die betroffenen Arbeitsplätze vorerst gesichert worden zu sein und somit haben sich der harte Kampf der Beschäftigten für den Erhalt der Arbeitsplätze mehr als gelohnt zu haben. Die Zukunft scheint so für alle Standorte vorerst gewährleistet zu sein und dieses auch nur unter dem befristeten Lohnverzicht der Angestellten in Millionenhöhe und der Annahme des verhandelten Vergleichsangebot von den betroffenen Lieferanten von Karstadt.
Man sollte hier immer sehen, dass die Rettung der traditionellen Kaufhauskette mehrmals vor dem Aus in den letzten Monaten gestanden hat und daher kommt das heutige Einverstädnis von Highstreet einem Wunder gleich. Man kann daher nur hoffen, dass das Unternehmen Karstadt nun wieder in ruhige Gewässer geführt wird durch den neuen Haupteigentümer Berggruen und so bessere Chancen auf ein Überleben und den Erhalt aller betroffenen Standorte mit allen Angestellten hat in der Zukunft.
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