Der laufende deutsche Staatshaushalt ist im ersten Halbjahr 2010 weiter in den negativen roten Bereich gelaufen und liegt somit mehr als deutlich über den vorgegebenen drei Prozent der Defizitquote der Europäischen Union aus Brüssel. Es zeigen sich daher immer noch die wirtschaftlichen Folgen der schlimmsten Finanz- und Wirtschaftskrise seit Gründung der Bundesrepublik vor mehr als 60 Jahre und diese Auswirkungen werden uns noch länger belasten.
Neben den staatlichen Hilfen für die Bekämpfung der Krise wirken auch noch die Nachwirkungen bei den halbstaatlichen Landesbanken deutlich auf das Ergebnis beim jetzigen Bundeshaushalt aus und so ist dieser negative Wert ansatzweise hier zu erklären. Zu dem erzielen Bund, Länder und Gemeinden zur Zeit immer weniger Steuereinnahmen bei uns in der Bundesrepublik und die Ausgaben steigen zugleich immer weiter an.
Es zeigt sich, dass sich die vorhandenen und zusätzlich aufgenommen Staatsschulden seit einem Jahr von knapp 19 Millarden € auf jetzt knapp 43 Milliarden € mehr als verdoppelt haben und spiegelt daher auch den Verlauf und die Entwicklung der Krise des letzten Jahren wieder. Die durchschnittliche Defizitquote für 2009 betrug bereits 3,3 % bei uns und beläuft sich aktuell nach neuesten Schätzungen bei rund 3,5 % und würde daher mehr als deutlich über der erlaubten Quote von 3,0 % der EU liegen.
Generell gesehen entwickelt sich der deutsche Staatshaushalt besser und positiver nach den Einschätzungen von den Experten, da die letzten Schätzugne bereits Anfang diesen Jahres durchgeführt worden sind. Zugleich wirken sich die positiven Entwicklungen der deutschen Wirtschaft zeitversetzt positiv auf das laufende Jahr aus und somit kann man auch hier sagen, dass der positive Trend weiter anhalten wird und die Steuereinnahmen wieder steigen werden in den kommenden Monaten.
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