Aktuell wurde in Berlin vom Bundesforschungsministerium eine Studie für den Rückbau bestehender Atomanlagen in der Bundesrepublik in Auftrag gegeben und veröffentlicht. Dem nach betragen die geschätzen Kosten laut Aussage der befragten Experten bis 2035 ca. 5,4 Milliarden Euro und somit ist hier ein Fass ohne Boden eröffnet worden. Es zeigt sich daher, dass keienr genau sagen kann, wie in der nahen und weiteren Zukunft mit den bestehenden und dann hoffentlich abgeschalteten Atomanlagen umgegangen werden soll.
Aus heutiger Sicht kann noch keiner genau sagen, in welche Richtung sich hier die entstehenden Kosten entwickeln werden und somit ist hier mit großen und massiv steigenden Kosten für den Rückbau und den erforderlichen Unterhalt der detuschen Atomkraftwerke zu rechnen. Diese gilt nicht nur für die deutschen Atomkraftwerke, sondern auch für die bestehenden Kernforschungsanlagen in der Bundesrepublik. Es wird daher noch sehr lange dauern bis hier realitische Berechnungsmodelle bestehen werden, was der gesamte Rückbau den deutschen Steuerzahler kosten wird.
In die steigende Kosten für die Sicherheit bei uns fallen zu dem auch die Kosten für Zwischen- und Endlagerung an und dsomit dürften die Kosten mehr als 10 Milliarden Euro in 25 Jahren betragen. Die amtierende deutsche Bundesregierung geht zugleich davon aus, dass das bestehende Atomendlage ASSE II in naher Zukunft geschlossen werden muss, da dieses Endlager in einem Salzbergwerk liegt und so nicht die erforderlichen bestehenden Sicherheitsbestimmungen bei uns erfüllt und so zusätzliche Kosten verursachen wird.
Es zeigt sich aus wirtschaftlicher Sicht, dass die Renovierung oder der komplette Rückbau bestehender Atomkraftwerke und der dazugehöringen Endlager zu einem großen und vor allem steigenden Kostenfaktor in der Zukunft sein wird. Ein Fass ohne Boden für den deutschen Steuerzahler wird hier immer deutlicher und zeigt, dass keiner der deutschen Haushaltsexperten sagen kann, wieviel und wie teuer der Rückbau oder Sanierung in der Zukunft den deutschen Haushalt sein wird. Man kann daher nur hoffen, dass hier eine tragbare und bezahlbare Lösung für alle Seiten in Deutschland gefunden wird.
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