Aktuell kann niemand genau sagen, wie es um die insolvente Karstadtkonzern und deren kanpp 25.000 Mitarbeitern steht und vor allem, wie es überhaupt mit Karstadt weitergehen soll. Es stellt sich eher die Fragem wer von den drei bekannten und rentablen Übernahmelandidaten am Ende das Rennen um die noch vorhandenen 94 deutschen Standorte mit den 120 vorhandenen Kaufhäusern in Deutschland machen wird.
Zur Zeit ist der vorgesehene Zeitfaktor der treibende und entscheidende Faktor, da eigentlich bis Freitag dieser Woche ein Übernahmekandidat laut Plan des beauftragten Insolvenzverwalter den Zuschlag bekommen soll, sofern der vorliegende Rettungplan von allen Gläubigern akzeptiert worden ist. Es machen daher zur Zeit die deutschen Städte die größte Sorge, da diese hier auf Gewerbesteuer in Höhe von 140 Millionen Euro für sich verzichten müßten.
Fast alle deutschen Städte haben diesem Plan bereits zugestimmt, es gibt nur 11 Städte, die Bedingungen für deren eigenen Verzicht gestellt haben und diese Bedingungen müssen bis einschließlich Freitag auf Rechtsgültigkeit bei uns überprüft werden. Dieses ist somit mehr als fraglich und somit ist und bleibt offen, ob bis Freitag ein solventer Übernahmekandidat für Karstadt und deren Warenhäuser gefunden wird.
Es wird somit bis zuletzt über Karstadt verhandelt, da 98 % der Gläubiger dem vorliegenden Insolvenzplan zugestimmt haben müssen und das Amtsgericht in Essen will Anfang kommender Woche die Entscheidungg über die Zukunft der angeschlagenen Warenhauskette karstadt treffen. Die Zeit drängt somit und es wird wohl dennoch zu einem guten Ende kommen, da keine Seite an einem Scheitern und der endgütligen Zerschlagung von Karstadt Interesse haben sollte.
ist karskarstadt
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