Die sogenannte Katze für den neuen Chef bei der deutschen Tochter von General Motors ist aus dem Sack und es ist kein anderer als der bisherige Chef für den Bereich von Südostasien bei GM. Es handelt sich um Nick Reilly, den aktuellen und kommissarischen Chef für die Europasparte bei GM in Europa. Dieses ist ein kluger Schachzug innerhalb des großen GM. Konzern, da Reilly als knallharter Sanierer bekannt ist.
Auf die Angestellten bei Opel kommen in den nächsten Monate harte Einschnitte zu, da innerhalb der gesamten und betehenden Europagruppe 9.000 Stellen der knapp 30.000 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Mit diesem radikalen Einschnitt soll Opel zum einen komplett saniert werden und zugleich soll Opel für den europäischen zukünftigen Markt fit gemacht werden.
Ein Großteil der geplanten und aus wirtschaftlicher Sicht erforderlichen Einsparungen soll hier in Deutschland erzielt und durchgeführt werden. Die Rechnung für das gemachte Mißmanagement hierfür zahlen somit, wie üblich der kleine Angestellte mit seinem bestehenden Arbeitsplatz. Das neue Management bei Opel will die angeschlagene Marke beim Design und Qualität in den nächsten Monaten wieder an die nationale Spitze bringen. Man darf hier sehr gespannt sein, ob dieser Plan genauso in Realität umgesetzt werden kann.
Opel und GM wollen in diesem Jahr sieben neue Automodelle auf dem europäischen Markt bringen und hoffen so auf die erforderliche Trendwende, um so die eventuelle Pleite bei Opel in Folge des letzten Krisenjahrs und den Auswirkungen der großen Wirtschaftskrise aus 2009 meistern zu können. Man wird hier sehen, ob der knallharte Sanierer Reilly und sein Konzept die richtige Wahl und Weg bei der Mamutaufgabe sind bzw. waren. Viel Glück!
Kommentare