Gestern abend traute man in Berlin und bei der deutschen Bundesregierung noch nicht so recht seinen Augen, als man die aktuelle Mitteilung von General Motors aus Detroit über deren Nichtverkauf von seiner europäischen Tochter Opel mit allen Standorten und Mitarbeitern an den österreichischen Automobilzuliefer Magna.
Dort staunte man wahrscheinlich nicht sehr schlecht über den Nichtverkauf und nun ist die Katze bei General Motors aus dem Sack und somit will General Motors nun auf eigene Kosten seine Werke mit frischen Kapital vom amerikanischen Staat sanieren und wieder auf einen wirtschaftlichen Kurs bringen, so daß Opel weiterhin rentabel bleibt.
Nach letzten Informationen aus Detroit will GM ungefähr 10.000 bestehende Arbeitsplätze von den vorhandenen 50.000 Beschäftigten in Europa als mögliche Folge des beschlossenen neuen Sanierungsprogramm weg rationalisieren und somit bezahlt der Angestellte bei Opel in Europa für die gemachten Managementfehlern.
Mit dem neuen Konzept will GM seine bestehenden Kosten um knapp 30 % senken und somit soll Opel und seine Standorte in Europa den aktuellen Marktkapazitäten in Folge der letzten Wirtschaftskrise fit gemacht werden. Es zeigt, wie hier Magna und die deutsche Bundesregierung von den amerikansichen Managern gezegt bekommen hat, wie Business in den USA funktioniert.
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