Nach dem Wechsel und Ende der Großen Koalition in Berlin beschließt die neue Bundesregierung das geplante Ende des bereits durch die Rot-Grüne Regierung unter Alt-Kanzler Schröder vor knapp 10 Jahren beschlossenen Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland. Der sogenannte Anfang vom Ende ist erreicht und somit werden die alten bestehenden Atomkraftwerken bei uns länger am Netz bleiben, als seinerzeit geplant.
Dieses freut nicht nur die CDU, sondern auch die bestehende deutsche Atomlobby mit den Großversorgern EON aus Düsseldorf und RWE mit Sitz in Essen. Man bedenke hier immer, dass die vorhandenen Atomkraftwerke zwar als die Sichersten der Welt gelten, aber trotzdem war der baldige komplette Ausstieg bis 2018 beschlossen. Die Aktienkurse von EON und RWE haben gestern an der Frankfurter Börse mit großen Gewinnen auf diese Ankündigung reagiert.
Die Katze ist somit aus dem Sack und der Ministerpräsident von Baden-Württemberg verkündete gestern diese sehr schlechte Nachricht für alle die an einen Ausstieg in der Bundesrepublik geglaubt haben. Man bedenke, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland der Weltmarktführer im Bereich der alternativen Solarenergie ist und so seine führende Rolle an die Konkurrenz verlieren könnte.
Die kommende schwarz-gelbe Regierung setzt eindeutig au die Atomenergie und bricht somit einen neuen alten Streit vom Zaun, da die Mehrheit der Bevölkerung einen raschen Austieg haben möchte. Die deutsche Atomlobby wittert hier ihre neue Chance auf neue zusätzliche Einnahmequellen für die längere Laufzeit als bisher geplant und man kann nur hoffen, dass die Ziele nicht von der neuen Regierung umgesetzt werden.
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