Die ehemaligen feindlichen Systeme der Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China befinden sich sozusagen wieder in einem Art Kriegszustand und hier ist nicht der Kalte Krieg aus dem letzten Jahrtausend zwischen beiden Staaten gemeint, sondern der schwellende Streit zwischen den USA und China über bestehenden Handelsbeziehungen, in den es seit einem längeren Zeitraum deutliche Differenzen und Auffassungen gibt.
Der Ton über die aktuellen Handeslbeziehungen hat in den letzten Tagen an Schärfe deutlich zugenommen. Das chinesischen Handelsministerium mit Sitz in Peking droht offen mit der Wiedereinfühurng von sogenannten Handelszölle für Waren und Dienstleistungsprodukte aus den USA. Dieses gilt besonders für die Bereichs Automobile und Hühnchen, da zuvor die USA bereits drastisch die bestehenden Zollsätze für
Autoreifen aus der Volsrepublik China in den letzten Tagen angehoben hat. Durch die getroffenen Maßnahmen sind beide Staaten auf dem Weg in einen neuen Handelskrieg.
Die möglichen Folgen für beide Staaten werden die drastische und vor allem kurzfristige Verteuerung der jeweils betroffenen Produktgruppen aus dem anderen Land für den Konsumenten im anderen Staat sein. Durch diese neue Form von Protektionismus wird es keine Sieger geben, sondern nur Verlierer, da zum einen die Umsätze stark rückläufig für zu teuere Preise sein wird und zum Anderen der private Konsument, da dieser für die benötigten Produkten kurzfristig einen sehr hohen Preis bezahlen müssen.
Die VR China und USA sollten daher genau überleben, wer hier die Zeche für den aktuellen Streit zahlen wird und das ist nicht die amtierende Regierung, sondern die Privatwirtschaft und die betroffenen Konsumenten, da auf deren Rücken die offene Rechnung beglichen wird. Man beachte, daß China mittlerweile 17 % aller importierten Reifen der USA liefert und die USA durch diese Schutzzölle ihre eigene Wirtschaft vor zu großen Einfluß von außen schützen wollen. Man kann daher nur hoffen, daß sich die USA und China beim nächsten Treffen der WTO im September wieder an einen Tisch setzen und über den ausgebrochenen Handelskrieg wieder redne und vor allem zum Wohl der eigenen Konsumenten wieder einigen können.
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