Der Internationale Währungsfond mit Sitz in Washington D.C. geht nach neusten und aktuellen Schätzungen von mehr als 4 Billiarden US $ neue Schulden als Folge der aktuellen weltweiten Wirtschaftskrise aus. Diese neuen Zahlen bedeuten für die gesamte Weltwirtschaft einen noch größere Schuldenzunahme als bisher schon angenommen und wie groß der neuen Schuldenberg in Folge der Krise nun real sein werden, kann erst in ca. einem Jahr aus heutiger Sicht und nach Ende der größten Teil der jetzigen Krise abgeschätzt werden.
Dieses bedeutet, daß die größten Banken der Welt auf noch größeren fauleren Wertpapieren sitzen, als bisher angenommen und daß sie somit noch mehr Abschreibungen in ihren jeweiligen Bilanzen vornehmen müssen wie bisher durch den IWF geschätzt worden ist. Zwei Drittel der gesamten Abschreibungen fallen dabei auf Großbanken, die weltweit tätig sind und der Rest auf Pensionsfonds, die zum größten Teil aus den USA kommen. Der IWF geht aktuell von ca. 2,7 Billiarden US $ fauler Papiere aus und das sind binnen drei Monaten 500 Milliarden US $ mehr als im Januar 2009 angenommen worden ist.
Aus dieser Sicht kann man nur sagen und hoffen, dass der Boden der jetzigen weltweiten Wirtschaftskrise recht Krise bald erreicht und gefunden worden ist, damit es wieder langsam mit der angeschlagenen Weltwirtschaft bald wieder aufwärts gehen kann. Die USA haben aktuell noch genug Geld durch die beschlossenen Konjunkturpakete, um die eigene angeschlagene Wirtschaft wieder zum Laufen in absehbarer Zeit zu bekommen.
Um die Krise endgültig in Griff zu kriegen müssen die Banken und deren Bilanzen von den sogenannten Rampschpapieren befreit werden. Das Heilmittel heißt hier "Bad Bank", wo die jeweiligen betroffenen Banken ihre faulen Wertpapiere einstellen können und somit wieder liquide werden. Dadurch soll das weltweite Banken- und Finanzsystem wieder zum Leben erweckt werden und die Grundlage zum Rückgewinn in das bestehende Finanzsystem gestellt werden.
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