Heute konnte man der internationale Presse entnehmen, dass die Herrscherfamilie des Scheichtums Abu Dhabis über eine größeren finanziellen Einstieg bei der angeschlagenen Deutschen Tochter von General Motors in Deutschland bei Opel ein großes Interesse zeigen, sofern die gesamten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den geplanten Einstieg bei Opel in Deutschland stimmen.
Somit könnte bald bei den deutschen Standorten von Opel in Rüsselsheim, Kaiserslautern, Eisenach und Bochum ein Hauch vom Märchen aus 1000 und einer Nacht Realität werden, sofern die großen Investmentfonds aus Abu Dhabi diesen riskanten Plan umsetzen würden. Die möglichen Aussichten auf Erhalt der bedrohte Marke Opel und ihre Angestellten und dazugehörigen Zulieferbetriebe in Deutschland wären sehr gut und die Chancen auf ein Überleben der deutschen Traditionsmarke sind damit kräftig gestiegen.
Generell sind die Arabischen Emirate an einer Beteiligung oder Übernahme von deutschen Industrieunternehmen interessiert, da die arabischen Länder die deutsche Wertarbeit zu schätzen wissen und seit über 30 Jahren bereits ca. 10 5 von Daimler Benz gehören. Die deutsche Gewerkschaften stellen bei der geplanten Übernahme gewisse Bedingungen um die Arbeitnehmerrechte und die Arbeitsstellen der betroffenen deutschen Beschäftigten zu sichern.
General Motors als Beistzer von Opel beteiligt sich bei den vorhandenen Pressemeldungen nicht, da die selbst gerade von der amerikanischen Regierung von Präsident Obama selbst aufgefordert sind, ihr bestehendes Sanierungskonzept erneut binnen 60 Tagen zu überarbeiten. Sofern GM dennoch Insolvenz anmelden sollte, bestehen bereits sogenannte Notfallpläne für die deutsche Tochter Opel, so dass diese eine gewissen Zeit alleine überlebensfähig bleibt, bis ein neuer starker Investor zur Übernahme gefunden worden ist, z. B. aus den Arabischen Emiraten. Die kommende Zeit wird zeigen, wohin die Karavanne von Opel ziehen wird, vielleicht auch die arabischen Emirate.
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