Aktuell gibt es in Washington D.C. die Zeichen für Hoffen und Bangen über den weiteren Verlauf und Entwicklung der gesamten amerikanischen Wirtschaft im laufenden und kommenden Jahr, da in diesen Tagen die offiziellen Zahlen für das 4. Quartal 2008 über den Verlauf und den erneuten Rekordverlust veröffentlicht worden sind. In 2008 ist die gesamte Wirtschaft der USA trotz dem Beginn der hausgemachten Krise immerhin noch um 1,1 % gewachsen.
Die USA zeigen der gesamten Welt, wie man Geld der Verbraucher und erwirtschafte Rekordgewinne der wichtigsten Unternehmen der USA binnen weniger Wochen in Luft auflösen kann. Die schärfste Rezession seit 26 Jahren zeigt dieses sehr seltene und traurige Bild auf, wie so etwas geschehen kann und keiner etwas dagegen machen kann, da zugleich auch der Konsum und die Exporte von Waren- und Wirtschaftsgütern der USA in alle Welt dramatisch eingebrochen sind.
Durch die jetzige Krise leiden die heimischen Unternehmen und Banken der USA enorm, da dort keiner mehr gewillt ist innerhalb von Amerika nur noch ein wenig Kapital zu investieren bzw. bestimmte Güter zu konsumieren und in marode Unternehmen der USA zu investieren. Das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit und der Glaube an die Wirtschaft der USA ist sehr stark gesunken und es wird sehr lange dauern, bis diese ansatzweise wieder hergestellt worden ist. Das Minus im letzten Quartal war das größte gemessene Minus seit knapp 30 Jahren und schlimmer geht es wahrscheinlich nicht mehr, aber im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sollte dieses auf keinen Fall ausgeschlossen werden.
Ein langsames Ende oder gar ein Wendepunkt für den jetzigen rasanten wirtschaftlichen Abschwung ist aus analytischer Sicht noch nicht ganz erkennbar, aber die Anzeichen für den Tiefpunkt der Krise mehren sich und somit taumelt man innerhalb der USA von Bangen und geht zum Hoffen auf bessere Bedingungen für die amerikanischen Unternehmen und anderen wichtige Wirtschaftsbereiche aus.
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