In den USA wird übermorgen große Geschichte geschrieben und Barrack Obama wird als erster Präsident als Afro-Amerikanischer in Washington vereidigt und zugleich durchlaufen die USA ihre größte eigene Wirtschaftskrise seit 60 Jahren. Trotz des starken Abschwunges in Wirtschaft und Zunahme der Arbeitslosigkeit innerhalb der USA versucht Microsoft aktuell mal wieder den Mitkonkurrenten Yahoo zu übernehmen.
Dieser feindliche Übernahmeversuch ist ja bekanntlich vor einem Jahr kläglich gescheitert, da sich Yahoo nicht so einfach von Microsoft übernehmen lassen wollte. Microsoft wollte damit seine Marktstellung innerhalb des gegenwärtigen Computermarktes neu regeln und die Vormachtstellung von Google im Bereich der Internetsuchmachinen einschränken bzw. durch den Zukauf von Yahoo eine neue eigene Suchmaschine zum Marktführer in diesem Bereich des Internets aufbauen. Yahoo hat sich generell unter der damailgen Führung strikt gegen eine fendliche Übernahem durch einen Mitkonkurrenten ausgesprochen.
Die Folgen für Yahoo aus der gescheiterten Übernahme besonders stark getroffen, da der Aktienkurs des eigenen Unternehmens ins Bodenlose verfallen ist. Der Kurswert hat sich innerhalb eines Jahres fast halbiert und liegt heute um die 11 $ je Aktie liegt. Microsoft hatte seinerzeit geplant 40 Milliarden für die Aktien von Yahoo geboten und zur Übernahme ist ja nicht bekanntlich gekommen und somit hat nicht nut Yahoo ein Problem, sondern auch Microsoft, da durch die gescheiterte Übernahme der internationale gute Firmenruf stark darunter gelitten hat.
Es muß daher nun abgewartet werden, ob die Übernahmepläne von Mircosoft nochmals aktiv aufgenommen werden oder ob bei der aktuellen Situation auf Augenhöhe bleibt. Microsoft soll und muß die Überlegung dahin betreiben, ob sich die feindliche Übernahme unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rezession innerhalb und außerhalb der USA überhaupt noch lohnen würde.
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