Es ist nicht viel was man monatlich an Geld aufbringen muss um für den schlimmsten Fall die Familie oder Angehörige vor einem finanziellen Engpass zu schützen. Für einige Euro im Monat bieten Versicherer die sogenannte Risiko-Lebensversicherung an. Dahinter steckt ein Schutz im Todesfall. Stirbt der Versicherungsnehmer, so wird von der Versicherung eine bestimmte Versicherungssumme an den im Vertrag genannten Hinterbliebenen ausgezahlt.
Bei der Risiko-Lebensversicherung gilt, je früher man damit anfängt, umso billiger sind die Beiträge. So zahlt ein 25-jähriger meistens über zwei drittel weniger als ein 60 Jähriger bei einem Abschluss. Aber auch andere Punkte werden bei einem Abschluss berücksichtigt. Raucher zahlen mehr als Nichtraucher, Frauen zahlen meistens weniger Beitrag, da sie statistisch gesehen älter werden als die Männer. Auch die Laufzeit des Vertrages bestimmt die Beitragshöhe mit. Je kürzer die Vertragslaufzeit, desto geringer der Beitrag.
Viele Versicherer nehmen die Antragsteller aber auch unter anderen Gesichtspunkten genau unter die Lupe. Neben vielleicht gefährlichen Hobbys werden auch Fragen zum aktuellen Gesundheitszustand abgefragt. Besteht die Gefahr eines erhöhten Risikos durch Bluthochdruck oder Fettleibigkeit? In einigen Fällen wird sogar ein ärztliches Gutachten gewünscht. Erst dann entscheiden die Versicherer darüber, ob ein Kunde angenommen wird und welchen Beitrag er zahlen muss.
Wie hoch die Versicherungssumme
hier letztlich sein soll entscheidet dann der Kunde. Man sollte aber genau ausrechnen wie viel finanziellen Schutz der oder die Hinterbliebenen im Ernstfall wirklich benötigen. Sonst kann es sein das der Versicherungsschutz am Ende nicht ausreicht und die Angehörigen in finanzielle Schwierigkeiten geraten.
Wer also seine Angehörigen für den Fall seines Todes gut absichern möchte, der sollte so früh wie möglich über den Abschluss einer Risiko-Lebensversicherung nachdenken und sich von einigen Versicherungen mal ein individuelles Angebot machen lassen.
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