Immobilien als
Altersvorsorge werden auch in Deutschland wieder zunehmend beliebter. Vor allem durch die Finanz- und Wirtschaftskrise, die die Menschen noch immer massiv beschäftigt, sind die Vorteile der Immobilie als Geldanlage und auch als Altersvorsorge wieder in den Fokus der privaten Anlegerschaft gerückt. Immobilien versprechen nämlich dank ihres Charakters als Beton Gold nicht nur Werterhalt bei Inflation und in Krisenzeiten, sondern bieten bei Eigennutzung auch das behagliche Gefühl, ein zu Hause zu haben und mietfrei leben zu können. Immer mehr Menschen erkennen den Vorteil des mietfreien Wohnens und streichen die Miete selbst ein. Denn die ersparte Miete ist bekannter Maßen die einzige „Ausschüttung“, die man als Geldanleger steuerfrei kassieren kann! Die eigengenutzte Immobilie als Altersvorsorge ist in den letzten Jahren aber auch durch die Einführung des sogenannten
Wohnriester wieder interessanter und für viele Menschen finanzierbarer geworden.
Aber auch für Anleger, die bereits eine eigene Immobilie besitzen, kann es attraktiv sein, zusätzlich mit Immobilien vorzusorgen. Viele Immobilien eignen sich nämlich auch optimal als Renditeobjekte. Gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase erscheinen die mit Immobilien erzielbaren Nettorenditen zwischen durchschnittlich drei und acht Prozent wieder interessant. Wer die Immobilie als Geldanlage nur teilweise selbst finanziert, kann durch den sogenannten Hebeleffekt, der durch die Fremdkapitalquote entsteht und Steuervorteile bei der Finanzierung von vermieteten Immobilien, sowie Abschreibungsmöglichkeiten schnell Renditen erzielen, die im deutlich zweistelligen Prozentbereich liegen! Wobei auch noch zusätzlich zu den laufenden Erträgen aus Zinseinkünften eventuelle Wertsteigerungen möglich sind, die nach einem Zeitraum von zehn Jahren sogar komplett steuerfrei vereinnahmt werden können!
Letztlich ist die Immobilie als Altersvorsorge sicherlich eine interessante Alternative zu anderen Formen der Vorsorge. Denn auch wenn Immobilien Instandhaltungskosten und einen gewissen Verwaltungsaufwand mit sich bringen, lohnt sich der im Vergleich zu anderen Anlageformen höhere Aufwand in der Regel deutlich. Denn anders als beispielsweise bei einer kapitalmarktorientierten Altersvorsorge gibt es hier keine hohen Schwankungen. Vor allem über längere Zeiträume hat sich die Immobilie bisher immer als ausgezeichnetes Investment erwiesen. Viele Anleger, die immer wieder in Immobilien investiert haben und dabei auch Fremdkapital eingesetzt haben, sind über lange Zeiträume zu vermögenden Menschen geworden, die ein finanziell abgesichertes Leben führen können.
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