Die interessante Nachricht ist leider kein Witz, sondern bittere Realität und somit ist aus finanzieller Sicht am kommenden Sonntag, dem Tag der deutschen Einheit der I. Weltkrieg für die Bundesrepublik nun entgültig Geschichte. Es klingt eignentlich absurd, aber in Folge des Versaier Vertrages ist die jetzige Bundesrepublik der gesetzliche Nachfolger des Deutschen Reiches und somit auch der Zahler der letzten fälligen Reparatiosnzahlungen an die Allierten.
Man kann es glauben oder nicht, aber nach 92 Jahren hat Deutschland die letzte offene Rate an Zinsen für die Folgen des I Weltkrieges nun bezahlt und damit sind alle fiskalischen Schulden nun mehr komplett an alle bestehenden Gläubiger bezahlt worden. Die letzte Rate betrug knapp 70 Millionen € und wurde bereits 1953 in London auf einer damaligen Nachfolgekonferenz von den Allierten auf dieses Datum festgelegt.
Diese letzte Rate wurde erst dann fällig, wenn Deutschland zwanzig Jahre als wiedervereinigt gilt und daher kam dieses Datum in Folge der deutschen Einheit zum Tragen. Die damaligen Entschädigugnszahlungen galten für die Zerstörung und die entstandenen Kriegskosten der Allierten seinerzeit und wurden vom Deutschen Reich bis 1933 und der Bundesrepublik bis 1983 komplett bezahlt und damit erledigt.
Das alte Schuldenabkommen hat diese historische Zahlung veranlaßt und daher ist nun auch aus finanzieller Sichtweise alles beglichen und Deutschland ist damit seinen bestehenden Verpflichtung in Folge des Versaier Vertrages von 1919 in voller Höhe nachgekommen. Es zeigt, dass wir Deutschen uns unserer Schuld und des verursachten Leids voll bewußt sind und somit hat der I. Weltkrieg hiermit sein Ende gefunden in der heutigen Zeit.
Dienstag, 28. September 2010
Normalerweise schauen die USA eher selten über den großen Teich, aber aktuell erlebt man dieses Phänomen aus wirtschaftlicher Sicht, da die Vereingten Staaten sehr neidisch auf unsere jetzige konjunkturelle Entwicklung der letzten Moante schauen und versuchen zu verstehen, wie sich die heimische Wirtschaft so günstig entwickelt hat. Man kann sagen, dass die USA ausnahmsweise versuchen, auch mal von den anderen großen Wirtschaftsmächten zu lernen.
Zugleich versuchen die kriselnde Wirtschaft der USA zu ergründen, wie toll sich unsere Exporte von Waren und Dienstleistungen jeglicher Art in die Volksrepublik China positiv entwickelt haben in den letzten Monaten, da die USA über diese Entwicklung der aufstrebenden deutschen Wirtschaft regelrecht nur noch ins Stauen geraten. Man bedenke, dass die USA immer noch sehr stark unter den Folgen ihre eigenen Wirtschaft- und Finanzkrise leiden.
Der Neid ist somit unüberhörbar, da vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen riesige Exportraten nach China haben und die USA hingegen nur zusehen können und somit gerade selbst versuchen, die eigene Volkswirtschaft wieder ans Laufen zu kriegen. Vor allem versuche die Unternehmen aus der jetzigen soliden deutschen Wettbewerbfähigkeit für sich selbst zu lernen, um so wieder selbst marktfähig zu werden.
Die USA selbst sind mit ihrer hohen Arbeitslosigkeit und der bestehenden Rezessionsangst beschäftigt, so dass die Vereinigten Staaten mindestens fünf Jahre benötigen nach eigener Aussage um wieder konkurrenzfähig im Vergleich zu den anderen Industrienationen zu werden. Präsident Obama nimmt daher die deutsche Erfolgsgeschichte über die konjunkturelle Entwicklung als Vorbild und will so in diesem gesetzten Rahmen die eigene angeschlagene Volkswirtschaft wieder zum Laufen kriegen. Die Zeit wird es zeigen, ob dieses Vorhaben vom amtierenden Präsidenten Obama auf Zeit umgesetzt werden kann.
Kommentare