Nach eienr aktuellen Aussage des Bundesgesundheitsministerium mit Sitz in Berlin fehlen den deutschen krankenkassen von ca. 1 Million Mitgliedern die jeweiligen Zusatzbeiträge, die diverse Krankenkassen bei uns erheben, um so ihre eigenen Kosten abzudecken. Man kann einfach sagen, dass die säumigen Mitglieder sich strickt weigern, den fälligen Zusatzbeitrag an die entsprechende Kasse zu bezahlen.
Man kann diese Haltung der Mitglieder zwar verstehen und nachvollziehen, aber dennoch müssen die jeweils geltenden Beiträge für die eigene Gesundheit an die gesetzliche Krankenkasse bezahlt werden. Es gilt hier das deutsche Solidaritätsprpinzio, wonach jedes Mitglied gesetzlich verpflichtet ist, einen jeweiligen geltenden Beitrag, sofern auch festgelegt mit zusatzbeitrag pünktlich zu bezahlen.
Die amtierende Bundesregierung greift hier jetzt mit einer gesetzlichen Verordnung durch und erlaubt so den betroffenen Krankenkasse, die fehlenen und benötigten Zusatzbeiträge zu holen und dieses kann sehr teuer werden für die bisherigen Nichtzahler. Es sollen daher mindestens 30 € an Säumniszuschlag erhoben werden können und die maximale Obergrenze liegt bei drei ausstehenden monatlichen Zusatzbeiträgen für jedes nicht zahlende Kassenmitglied.
Es zeigt sich somit, dass die Bundesregierung nun mit härteren gesetzlichen Mitteln versucht an das ausbleibende Geld für die Krankenkassen zu kommen. Aktuell erheben 13 Kassen einen Zusatzbeitrag von Ihrem bestehenden Mitgliedern und damit wird in den kommenden Monaten weiterhin zu einer weiteren großen Austritts- bzw. Wechselwelle zu den Kassen geben, die keinen oder einen sehr geringen Zusatzbeitrag erheben.
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