Einer der ehemaligen aufstrebenden Vorzeigestaaten der Europaischen Union ist auf dem Boden der Tatsachen angekommen und somit der Traum der grünen Insel in Folge der weltweiten Wirtschaftskrise vorerst nun mal ausgeträumt. Es kommt für Irland mittlerweile so schlimm, dass der irische Staat seit 2009 gezwungen ist bei seinen vorhandenen und zukünftigen Staatsausgaben den virtuellen Rotstift gewaltig ansetzten, umso seine Staatsausgaben wieder in den Griff zu bekommen.
Aufgrund des sehr radikalen und beschlossenen Sparkurses der Republik Irland, der während der weltweiten Wirtschaftskrise beschlossen worden ist, muß Irland nun die eigenen Folgen seines Kurses ausbaden. Eine große und schlimme Tatsache für die grüne Insel ist das Abwürgen des eigenen und dringend benötigten Wirtschaftswachstum für die angeschlagene irische Volkswirtschaft und somit ist die Konjunktur für die kommenden Jahre mehr als gefährdet aus heutiger Sicht.
Der durchgeführte Sparkurs in der Republik Irland ist zwar aus ökonomischer Sicht mehr als verständlich, aber dennoch ist die Höhe und der jetzigen Folgen von den irischen Ökonomen mehr als falsch bewertet und vorhergesagt worden. Mit diesem beschlossenen Maßnahmenpaket wollte die Regierung die eigene und hohe Defizitrate bekämpfen und vor allem rechtzeitig entgegenwirken. Dieses wurde am Anfang von der Europaischen Union am Anfang sehr gelobbt und als der richtige Weg aus der Krise begeistert gefeiert.
Es wurden die Löhne der Beamten gekürzt und zugleich die bestehenden Steuern erhöht, um so der Krise Herr zu werden. Jedoch zeigen diese Maßnahmen nicht die gewünschte Wirkung und somit befindet sich der irische Staat weiterhin in der vorhandenen rapiden Abwärtsspirale und es somit noch sehr lange dauern, bis der irische Staat wieder zu einem ausgeglichenen Staatshaushalt und dem Einhalt der vorgegeben Kriterien der EU für den Stabilitäts- und Wirtschaftspakt kommen wird.
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