Gestern abend wurde der vermeintliche und von der Gewerkschaft Verdi favorisierte Gewinner für die angeschlagene und renommierte Karstadt Gruppe mit Sitz in Essen bekanntgegeben. Hierbei handelt es sich um den bekannten und solventen Investor Michael Berggruen und somit ist der laufende Bieterstreit unter den letzten vier internationalen und gemeldeten Bietern somit nach mehreren Monaten endlich zu Ende.
Besonders haben sich hier die noch vorhandenen 25.000 Mitarbeiter von Karstadt gefreut, da diese seit dem Jahr 2004 nicht genau wissen, wie es für Sie weitergehen soll bzw. ob der jeweilige Standort des Kaufhauses erhalten bleiben wird oder etwa doch geschlossen wird. Zu dem sollen bis wesentlich Hrbst 2012 alle jetzigen 120 deutschen Standorte erhalten bleiben und die jetzt beschäftigten Mitarbeiter erhalten somit eine Art von Beschäftigungsgarantie für ihren jetzigen Job bei Karstadt.
Der eventuelle weitere Arbeitsplatzabbau ist somit vorerst vom Tisch und somit kann die Karstadt Gruppe positiv in die nahe Zukunft frür sich als Unternehmen schauen und der neue Inhaber plant zugleich knapp eine Viertelmilliarde € in alle Standorte zu investieren, um so wieder die Kaufhäuser wieder marktfähig im Vergleich zur bestehenden deutschen Konkurrenz zu machen. Es sollen des weiteren die horenden hohen Mieten für die Kaufhäuser gesenkt werden.
Die etwaigen Finanzinvestoren und Vermieter für die Kaufhäuser werden und müssen hier mit sich noch reden lassen, wie weit die bisherige Miete gesenkt werden sollen, da sonst der Übernahmeplan eventuell noch scheitern könnte. Das Gesamtkonzept steht hier aus zeitlicher Sicht immer noch auf der Kippe, da auch hier bis Donnerstag eine entgültige Entscheidung gefunden werden muß, da sonst hier die gesetzte Frist des Amtsgericht abgelaufen wäre und für Karstadt als Ganzen keine Zukunft mehr vorhanden wäre.
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