Heute endete die offizielle Bieterfrist für die Übernahme der insolventen Karstadtgruppe mit Sitz in Essen. Es geht hier um immerhin 120 Kaufhausstandorte in der ganzen Republik und um weitere verbliebene 25.000 Arbeitsplätze, die eventuell in Folge der drohenden Pleite verloren gehen können. Der Insolvenzverwalter ist zwar sehr bemüht einen nationalen oder internationalen starken Finanzinvestor für die baldige Übernahme zu finden, aber die Suche gestaltet sich sehr schwer.
Nach inoffiziellen Angaben aus renommierten Wirtschaftskreisen zeigen sechs internationale und potenzielle Investoren ein sehr reges Interesse an der Übernahme der angeschlagenen Warenhauskette aus Essen. Karstadt at bereits in Folge der drohenden Insolvenz mehrere unrentable Standorte geschlossen und versucht durch einen finanziellen Kraftakt von allen Seiten die ganze Sache wieder ins Positive zu bekommen. Die Mitabeiter sind bereit auf Teile ihres jetzigen Einkommens für einen sicheren Arbeitsplatz zu verzichten.
Dennoch ist es sehr schwer aus heutiger Sicht einen finanzstarken Übernahmekanditaten für die Karstadtgruppe als Ganzes zu finden. Die aktulle Bieterfrist endete heute und es stellt sich heraus, dass der Finanzinvestor Triton ein sehr reges Interesse für Karstadt und seine Warenhäuser hat. Die Folge für die Gläubiger bei einer Übernahme ist hier sehr hart, da Triton die Gläubiger und die vorhandenen Vermieter hier auf einen weiteren finanziellen Verlust bringen möchte.
Triton ist zwar gewillt alles zu übernehmen, aber nur zu seinen knallharten Bedingungen, um so die erforderliche Restrukturierung bei Karstadt günstig und aus eigener Sicht machbar zu machen. Es wird nun kurzfristig zwischen den betroffenen Banken, Gläubigern und Triton entschieden, ob das vorliegende Angebot angenommen wird oder nicht. Zu dem werden auch die Gewerkschaften für eventuelle weitere Eingeständnisse befragt und dann wird entschieden, ob die vorliegende Offerte von Triton übernommen wird oder nicht. Das Ziel aller Seiten sollte die Weiterführung von Karstadt und den Erhalt aller vorhandenen Arbeitsplätze im Fordergrund stehen.
Freitag, 23. April 2010
Der Kohlebergbau und seine bestehende 150 jährige Geschichte neigt sich allmählich in Deutschland seinen baldigen Ende zu, da hier der Ausstieg auf staatliche Anweisung sehr bald stattfinden wird. Der gesamte Abbau in Deutschland hört spätestens 2018 auf, wenn die letzte deutsche Zeche für immer ihre Tore schließen wird, da die deutsche Kohle im internationalen Vergleich einfach zu teuer ist und die staatlichen Subventionen hier eingespart werden können.
Dennoch wird der Abbau und deren notwendigen Gerätschaften für die Kohle auf dem internationalen Sektor weiterleben, da die Technik und Wissen weltweit von potenziellen Abnehmern nachgefragt wird. Zugleich kann das vorhandene Wissen des deutschen Bergbaus auf andere Industrie- und Wirtschaftszweige übertragen und nutzbar gemacht werden. Somit soll gezeigt werden auf nationaler und internationaler Ebene wozu das Wissen genutzt und brauchbar gemacht werden soll.
Die Bergbautechnik aus Deutschland ist trotz der letzten Wirtschafts- und Finanzkrise weiterhin sehr gefragt und somit sind die noch vorhandenen Arbeitsplätze in dieser Spate auf Jahre hinaus abgesichert sind. Es soll daher versucht werden, den Sektor der deutschen Bergbautechnik nach dem geplanten Ende als selbständigen und rentablen Wirtschaftszweig am Leben zu erhlaten. So soll gwährleistet sein, dass die weltweit führende Bergbautechnik ihre internationale Vormachtstellung weiterhin verteidigen kann.
Kommentare