Die amtierende deutsche Bundesregierung mit Sitz in Berlin hat für die aktuelle Haushaltsplanung für das laufende Jahr mal eben knapp 1 Milliarde € für die möglicherweise höher ausfallende Anzahl an Arbeitslosen gesperrt. Dieses kann und wird für die vorhandenen Arbeitslosen in Detuschland zu harten Konsequenzen führen, da somit die geplanten Maßnahmen für die Rückführung von Langzeitarbeitlosen gekürzt werden könnte.
Die Rechnung für die durchgeführte Maßnahme tragen nicht nur die betroffenen Langzeitarbeitslosen in der Republik, sondern auch die jeweils dazugehörigen Jobcenter der Arge. Von dieser nicht verständlichen Einsparung der Regierung können mal eben 10.000 Langzeitarbeitslose betroffen sein in ganz Deutschland und es stellt sich somit die Frage, welche Wirkung dieser Versuch hier am deutschen Arbeitsmarkt bringen soll.
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland bleibt hierdurch unberührt und es könnte daher noch zu einer weiteren Verschärfung auf dem Sektor Langzeitsarbeitslosigkeit kommen und der soziale Friede wird somit weiter untergraben, da keiner hier diesen Beschluß nachvollziehen kann. Die bestehende Handlungsfähigkeit der Jobcenter wird dadurch erheblich eingeschränkt und so kann man nichts genaueres planen.
Es ist zwar verständlich, dass in Krisenzeiten an allen Ecken und Enden gespart werden sollte, aber trotzdem ob das der richtige Weg ist sollte hier generell hinterfragt werden. Eine ausgesprochene Haushaltssperre führt generell immer nur zu ärger nach sich und der wird sehr bald bei uns folgen, man kann daher nur hoffen, dass die Regierung vom erhofften Gegenteil noch überezugt werden kann und diese unnütze Sperre im Bereich der Jobcenter, so schnell sie da war, wieder verschwunden ist.
Freitag, 12. März 2010
Aktuell kennt der Preis für Diesel und Benzin seit mehrere Wochen nur einen Weg und der führt nur nach oben, obwohl der Preis an der internationalen Börse in Rotterdam seit mehreren Tagen auf dem gleichen Preisniveau für ein Fass Öl gleichbleibt. Keiner kann sich diese hohen und gültigen Preise an den deutschen Markentankstellen erklären und mancher Verbraucher vermutet hier sofort eine geheime Preisabsprache unter den großen führenden Ölkonzernen in Deutschland.
Dieser Gedanke kommt nicht von ungefähr, da es schon sehr komisch ist, dass alle großen Betreiber von Tankstellennetzen in der Bundesrepublik fast gleichzeitig die jeweiligen Preise dem entsprechend anpassen. Einer hebt an und die anderen Unternehmen ziehen kurzfristig nach und diese Tendenz gilt auch bei Preissenkungen an den Zapfsäulen. Dennoch vermutet hier nicht nur die Verbraucher sondern auch der ADAC massive und vor allem nicht genehmigte Preisabsprachen unter den Anbietern.
Die Zeichen für Abzocke der Autofahrer sind hier mehr als deutlich zu erkennen und verschiedene Wirtschaftsexperten vermuten, dass die Ölkonzerne hier nun die fehlenden Gewinne im Krisenjahr 2009 nachgeholt werden. Die Margen je Liter sind zur Zeit höher als sonst und so verdienen die Konzerne noch mehr als vorher und die armen Ölkonzerne verweisen hier auf die hohe Steuerbelastung bei uns in der Republik, was nur als ein billiger Vorwand zu verstehen ist. Der deutsche Autofahrer zahlt somit die Zeche und kann nicht viel dagegen unternehmen. Nach Berechnungen des ADAC sind die jetzigen Preise um knapp 10 cent je Liter und Kraffstoff zu hoch bei uns in der Republik.
Eine mögliche marktwirschaftliche Erklärung fällt somit aus und die Konzerne verdienen daher jeden Tag 8,5 Millionen € zusätzlich vom gebeutelten Autofahrer an der Zapfsäule. Zu dem gehen auf dem internationalen Markt die Spekulationen für eine steigende Nachfrage um und die sogenannte jährliche "Driving Season" in den USA fängt wieder an. Die Faktoren treibe den Preis für ölm weiter nach oben und dennoch reiben sich die Konzerne über die außerplanmäßigen Zusatzgewinne weiterhin die Hände und füllen sich die Taschen mit Geld.
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