Die abflauende weltweite Wirtschaftskrise hat ihr Spruen auch auf dem international sehr umkämpfenden Flugsektor für Business und Privatreisende mehr als deutlich hinterlassen. Aktuell sieht es so aus, dass die sogenannten Billigflieger ihren bestehenden national und international vorhandenen Marktanteil halten bzw. weiter gegenüber den renommierten Fluglienen ausbauen konnten.
Dem nach haben die international und hier anbietenden Billiganbieter ihre Marktstellung am deutschen Himmel weiter gegenüber der bestehenden Konkurrenz ausbauen können. Somit stehen die Billigfluganbieter nach der importierten Wirtschaftskrise besser da als die weiteren und sehr bekannten Marktbegleiter in der Flugbranche. Der Anteil ist daher von 24 % in 2008 auf knapp 26 % im letzten Jahr angestiegen.
Die großen Flugliniene bekommen daher immer mehr die bestehende Konkurrenz der Billigflieger zu spüren, da vor knapp 10 Jahren deren Anteil bei 5 % gelegen hat. Im Krisenjahr 2009 wurden in Deutschland 2,93 Millionen gemessene Flugbewegungen gegeben und die Zahl wird ind er Zukunft weiter zunehmen. Der größte deutsche Billigfluganbieter ist die Air Berlin und sie hat knapp eine Viertel aller Low-Cost Flüge in der Bundesrepublik im letzten Jahr durchgeführt.
Die wichtigsten nationalen Flughäfen sind Köln/Bonn und Düsseldorf bei uns in Nordrhein-Westfalen mit knapp 100 täglich durchgeführten Flügen in alle Himmelrichtungen. Dieses zeigt auf, wie stark die Macht der Billigflieger in den letzten Jahren alleine bei uns geworden ist und wie stark der bezahlende Kunde den Markt mit Angebot und Nachfrage vergleichen kann. Die Markttransparenz hat hier sehr deutlich zugenommen.
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