In der Folge der längsten geschlossenen Schneeperiode in Deutschland seit knapp 30 Jahren bekommt der heimische Arbeitsmarkt die aktuellen Folgen sehr deutlich zu spüren, da die Zahl der Arbeitslosen um knapp 350.000 Menschen angestiegen ist. Diese massive Zunahme an Menschen ohne eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist für einen Januar bei uns nichts ungewöhnliches, eher die Härte des Winters.
Man sollte hier bedenken, dass es sehr lange nicht mehr in der Bundesrepublik einen so harten und wiederstandsfähigen Winter mit so viel Schnee, wie in diesem Jahr gegeben hat, liegt schon sehr lange zurück. Die jeutogen Folgen bekommen nicht nur die Autofahrer in Form von kaputten Straßen mit neuen und großen Schlaglöchern zu spüren, sondern auch die Bundesanstalt für Arbeit, da diese im Januar durch diesen Winter zu größeren Zuzahlungen gezwungen ist.
Das Arbeitsamt mußt daher 27 Millionen € an Schlechtwettergeld an die betroffenen Menschen aus der Baubranche zusaätzlich zahlen und man sollte hier bedenken, dass diese im jetzigen Folgejahr eigentlich nicht im Etat der Agentur eingeplant waren. Die Anstalt ist dennoch zur Bezahlung verpflichtet und muß im Vegleich zu 2009 15 Millionen € mehr an Ausgaben spontan einplanen.
Diese saisonalle kurzarbeit gilt nicht nur in der baubranche, sondern auch für die Dachdecker und den Garten- und Landschaftsbau in Deutschland. Durch das sogenannte Schlechtwettergeld sollen so eventuelle Entlassungen bei den jeweiligen Unternehmen verhindert werden, da diese die Bundesagentur für Arbeit noch teuer zu spüren bekommen würde.
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