Aktuell ruft der japanische und zugleich größte Automobilbauer Toyota weltweit knapp 8,5 Millionen Autos in alle Vertragswerkstätten zurück, um dort diverse vorhandene technische Probleme auf eigene Kosten kurzfristig zu beheben. Die geschätzten weltweiten Kosten belaufen sich nach ungefähren internen Schätzungen auf knapp zwei Milliarden $ weltweit, da keiner genau sagen kann, wie viele Autos von Toyota unter den jetzigen Problemen leiden.
Über den eventuellen weltweiten produzierten Imageschaden für die Marke Toyota in den kommenden Jahren sollte sich aus heutiger Sicht noch nicht einmal nachgedacht werden, da diese Höhe noch nicht nachvollziehbar ist. Der genaue Schaden alleine für die angeschlagene Automarke wird aktuell durch einen weltweiten Rückgang beim Verkauf von Neuwagen um ca. 20 % in den letzten beiden Monaten und zeigt hier mehr als deutlich, wie groß der ideele Schaden schon kurzfristig sein wird.
Die jetzige zweite große weltweite Rückrufwelle für das weltweit meistverkaufte Hybrid Auto Prius von Toyota spiegelt zugleich auch einen vorhandenen Größenwahn wieder, der hier dagestellt wird, wie groß und welche Macht von der gesamten Automarke Toyota und seiner kompletten Modellpalette ausgehen kann. Andere große weltweit agierende Automobilhersteller, vor allem aus Deutschland, wie die Volkswagen- Gruppe aus Wolfsburg und der ehemalige Weltkonzern Daimler Benz, sollte diese jetzigen Rückrufaktionen beim Wettbewerber Toyota ein lautes Warnsignal sein. Sie sollten sich fragen, ob der gewählte Unternehmensweg der richitge Weg für die nächsten Jahre ist.
Der jetzige Rückruf des Modell Prius betrifft die dort eingesetzten Bremsen und zeigt hier auf, dass sich Toyota nun genau überlegen sollte, wie es weitergehen soll mit dem eigenen Unternehmen, da der jetzige Aktienkurs i den letzten Tagen rasant unter Druck geraten ist und ein Ende der Talfahrt noch nicht vorhersehbar ist. Die bestehende weltweite Konkurrenz auf dem hart umkämpfen Automarkt wird hier massiv versuchen die Situation für sich und seine eigenen Automarken weltweit auszunutzen. Innerhalb der nächsten Monate wird hier Toyota bei allen wichtigen Automärkten massiv an bestehenden Anteilen verlieren und muß zugleich versuchen die Kunden bei Laune zu halten. Man kann hier nur viel Glück und gutes Gelingen für Toyota wünschen und abwarten.
Dienstag, 9. Februar 2010
In der Bundesrepublik wurde in den letzten Tagen der weitere Ankauf von eventuellen und illegal beschafften Datensätze deutscher Steuersünder stark und kontrovers diskutiert. Mittlerweile hat das Bundesfinanzministerium und das politische Berlin tendenziell dem Ankauf dieser CD am letzten Wochenende mehrheitlich zugestimmt und dieser wurde somit bereits in Frankreich unter Federführung des Landes NRW durchgeführt.
Die potenziellen Steuersünder in Deutschland konnte somit die letzte Stunde geschlagen haben, da die Tagen bis zum eventuellen Zugriff des betreffenden und zuständigen Finazamtes sehr bald nach Auswertung erfolgen könnte. Die Schweiz hat sehr kritisch auf den Ankauf der gestohlenen Datensätze durch die deutschen Behörden reagiert und kann diesen Ankauf aus Sicht der Eidgenossen und des bestehenden Bankengeheimnis innerhalb der Schweiz nicht nachvolziehen.
Zugleich wurde heute bekannt, dass in Folge der Steueraffäre Lichtenstein aus dem Jahr 2008 ein bereits bestrafter und verurteilter deutscher immobilienkaufmann seine damalige immobilenbank mit Sitz in Lichtenstein auf Schadensersatz verklagt hatte und vom lichtensteiner Gericht recht bekommen hat. Das Gericht agumentiert in Richtung des deutschen Klägers, da die Bank seinen Kunden über die bestehende mögliche Steuerhinterziehung aus deutscher Rechtssprechung nicht ausführlich und vor allem rechtzeitg informiert haben soll.
Der Zuspruch für den millionenschweren Schadensersatz kommt daher nur zu Stande, da der deutsche Staatsbürger bei uns eine Bewährungsstrafe erhalten hat und somit als vorbestraft gilt. Für alle anderen Steuerhinterieher besteht somit kein Anspruch auf einen eventuellen Schadensersatz von seiner damaligen Bank mit Sitz in Lichtenstein. Somit zeigt sich hier ein Widerspruch auf, da es normalerweise nicht möglich ist für eine vollzogene Straftat noch nachträglich einen finanziellen Schadenersatz zu bekommen. Wo sollte diese Rechtsauslegung ansonsten hinführen, wer bezahlt für gemachte Fehler und wer nicht.
Kommentare