In der Folge der längsten geschlossenen Schneeperiode in Deutschland seit knapp 30 Jahren bekommt der heimische Arbeitsmarkt die aktuellen Folgen sehr deutlich zu spüren, da die Zahl der Arbeitslosen um knapp 350.000 Menschen angestiegen ist. Diese massive Zunahme an Menschen ohne eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist für einen Januar bei uns nichts ungewöhnliches, eher die Härte des Winters.
Man sollte hier bedenken, dass es sehr lange nicht mehr in der Bundesrepublik einen so harten und wiederstandsfähigen Winter mit so viel Schnee, wie in diesem Jahr gegeben hat, liegt schon sehr lange zurück. Die jeutogen Folgen bekommen nicht nur die Autofahrer in Form von kaputten Straßen mit neuen und großen Schlaglöchern zu spüren, sondern auch die Bundesanstalt für Arbeit, da diese im Januar durch diesen Winter zu größeren Zuzahlungen gezwungen ist.
Das Arbeitsamt mußt daher 27 Millionen € an Schlechtwettergeld an die betroffenen Menschen aus der Baubranche zusaätzlich zahlen und man sollte hier bedenken, dass diese im jetzigen Folgejahr eigentlich nicht im Etat der Agentur eingeplant waren. Die Anstalt ist dennoch zur Bezahlung verpflichtet und muß im Vegleich zu 2009 15 Millionen € mehr an Ausgaben spontan einplanen.
Diese saisonalle kurzarbeit gilt nicht nur in der baubranche, sondern auch für die Dachdecker und den Garten- und Landschaftsbau in Deutschland. Durch das sogenannte Schlechtwettergeld sollen so eventuelle Entlassungen bei den jeweiligen Unternehmen verhindert werden, da diese die Bundesagentur für Arbeit noch teuer zu spüren bekommen würde.
Freitag, 5. Februar 2010
Nach einer aktuellen Studie erlebt die stark angeschlagene deutsche Stahlindustrie zur Zeit eine Art neues und nicht erklärbarem Wirtschaftswunder, da die jetzige Produktion von Rohstahl im letzten Quartal 2009 deutlich angestiegen ist. Sie lag nach Einschätzungen von Branchenexperten zum ersten Mal seit knapp 18 Moanten wieder über dem statistischen Vergleichswert für den gemessenen Zeitraum.
Man merkt somit an diesem sehr gutem Vergleichswert, dass die jetzige historische internationale Finanz- und Wirtschaftsrise nun endlich Geschichte geworden ist und zugleich ist somit der bodensatz für den erhofften Aufschwung in der der produzierenden Branche für Stahlerzeugnisse gebildet worden. Die Auftragseingänge sind in den letzten Monaten aus dem In- und Ausland rasant stark angestegen und spiegeln somt die gestiegene Nachfrage nach Rohstahl aus Deutschland wieder.
Die Stahlkonjunktur stabilisiert sich somit weiter und läßt daher auf einen nachhaltigen konjunkturellen Anstieg m laufenden Jahr 2010 steigen. Man beachte trotzdem, dass das jetzige Niveau dennoch um 20 % unter dem Vorkrisenvolumen und immerhin noch knapp 10 % unter dm langjährigen Durchschnitttswert im Bereich der Stahlproduktion liegt. Somit schaut die deutsche produzierende Stahlindustrie leicht optimistisch in die Zukunft und hofft trotz der bestehenden Gefahr von Konjunkturrisiken auf eine weiter baldige Erholung mit steigenden Auftragseingängen aus aller Welt.
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