Man konnte seine Ohren und Augen heute kaum Glauben schenken, was man in der deutschen Presse über das zukünftige Betätigungsfeld des ehemaligen Ministerpräsidenten Dieter Althaus lesen konnte. Herr Althaus wechselt ab kommenden Montag nach Wolfburg zum Automobilzulieferer Magna und wird dort Vize Chef für den Bereich Volkswagen und ist zugleich auch noch Abgeordneter im thüringischen Landtag bis April 2010.
Der ehemalige Ministerpräsident aus dem schönen Thüringen hat sich somit eine sehr lukrativeun sehr gut bezahlte neue Arbeitstelle sichern können, da seine politische karriere in Detuschland und besonders in der Landespolitik seit mehreren Monaten beendet ist. Herrr Althaus ist nicht der erste deutsche Spitzenpolitiker der in die deutsche Industrie bzw. Wirtschaft nach seine bisherigen politischen Karriere gewechselt ist.
Das bekannste Beispiel hierfür sind die beiden Altkanzler Schmidt und Schröder. Herr Schröder wechselte nach Ende seiner kanzlerschaft im jahre 2005 zum russischen Gaskonzern Gsprom und unterstützt dort den Bau der benötigten Ostseepipeline von Russland zu uns nach Deutschland. Helmut Schmidt hingegen wurde nach Ende seiner große Kanzlerschaft im Jahre 1982 Mitherausgeber der Hamburger Zeitung "Die Zeit" und ist dieses heute noch mit über 90 Jahren. Er fährt noch täglich ins Büro.
Man kann und sollte Herrn Althaus hier nicht so sehr verurteilen für seinen jetzigen Wechsel,a ber trotzdem haben solche Schritte immer einen faden Beigeschmack, da man nie so genau weiß, was Herr Althaus bei Magna und der deutschen Automobilindustrie erreichen soll. Für ihn selbst ist das der Schritt in eine neue berufliche Zukunft und daher sollte man ihm alles Gute hierfür wünschen auf diesem Wege.
Freitag, 29. Januar 2010
Nun ist bald der erste Monat im neuen Jahr 2010 fast zu Ende und somit veröffentlicht die Bundesanstalt für Arbeit mit Sitz in Nürnberg ihre monatlichen Zahlen über die Zahl der Menschen in der Bundesrepublik ohne ein festes sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis. Die aktuellen Zahlen für den Januar 2010 sind in Folge der importierten Wirtscahfts- und Finanzkrise dennoch besser ausgefallen als von den verschiedenen renommierten Wirtschaftsexperten befürchtet bzw. vorgesagt worden ist.
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist zwar um mehr als 300.000 Menschen auf jetzt aktuell 3.612.000 Menschen angestiegen, aber dieser massive Anstieg kann vor allem auf die winterliche Witterung und den Jahreswechsel zurückgeführt werden, da die deutschen Unternehmen in diesem Zeitraum tendenziell weniger bereit sind zu Neustellung von neuen Mitarbeitern. Zugleich zeigen auch die bereits von der vorherigen Bundesregierung beschlossenen und auf den Weg gebrachten Gesetzte hier ihre Wirkung.
Vor allem die Verlängerung und die staatliche Möglichkeit für angeschlagene Unternehmen in der Bundesrepublik Kurzarbeitergeld für sich für einen maximalen Zeitraum von 18 Moanten zu beantragen. Somit haben die Unternehmen so eine Möglichkeit ihr vorhandenes Fachpersonal weiter an sich zu binden und zugleich zu hoffen, dass es bald wieder aufwärts gehen wird. Durch diese tolle Maßnahme wird zugleich auch die Zahl der Arbeitslosen geringer ausfallen, als ohne diese Möglichkeit.
Im Vergleich zu 2009 sind dennoch nur 129.000 Menschen ohne feste Anstellung und dieses zeigt, dass das soziale Netzwerk in der bundesrepublik sehr gut auf die internationale Krise reagiert hat und somit ist wird der deutsche Staat gestärkt aus der Krise hervorgehen. Die aktuellen Zahlen spiegeln den normalen Anstieg bei uns wieder und der robuste Arbeitsmarkt zeigt somit keine ausgewöhnliche Auswirkungen. Dennoch sollte man den heimischen Arbeitsmarkt weiter genau beobachten, da keiner sagen kann, ob die Krise vorbei ist oder auf dem Arbeitsmarkt in den nächsten Monaten noch voll durchschlagen wird.
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