Die Bundesrepublik Deutschland hat in diesem Jahr zum ersten Mal seit mehreren Jahren den inoffiziellen Titel des Exportweltmeistern nicht verteidigen können und diesen somit an die aufstrebende Wirtschaftmacht China verloren. Dieses ist zwar von renommierten Wirtschaftsexperten aus aller Welt zwar erst für in den nächsten Jahren erwartet worden, hat aber bereits im abgelaufenen internationalen Krisenjahr 2009 stattgefunden und zeigt daher wo die sogenannte zukünftige Richtung herkommen wird.
Die jetzige Wachablösung bei der führenden exportierenden Wirtschaftsnation zeigt, wo in der näheren Zukunft die meisten Güter und Dienstleistungen für alle Länder der Erde hergestellt und versandt werden. Der überraschende Wechsel im abgelaufenden Jahr an der Spitze der führenden Exportnationen konnte nur durch massive Manipulationen im Wechselkursbereich zum Vorteil von China gewährleistet werden. Es gil daher hier die Devise gewußt und gemacht wie.
Die Chinesen konnten diesen renommierten Titel nur durch eine radikale und einseitige Wechselkurspolitik der eigenen Staatsführung erzielen und man muß die gewählten Methoden hier mehr als deutlich in Frage stellen. Es wurde einfach die eigene schwächelnde Landeswährung Mitte 2008 an den sinkenden Kurs des US Dollars gekoppelt und so wurden die exportierten Waren in dessen Folge noch billiger. Durch diese einfache methode wurde der vorhandene Export von chinesischen Erzeugnissen noch weiter angekurbelt.
Um den Kurs der chinesischen Währung künstlich niedrig zu halten, mußte der chinesische Staat sehr tief in die eigene Tasche greifen und erzeugte so eine künstliche Subvention für den Export der eigenen Artikel in alle Welt. Nach Aussagen von Experten liegt der Wert vom Yuan ca. 20 -30 % unter dem realen gehandeltem internationalen Wert. Es besteht daher hier die große Gefahr, dass sich China und seine bestehende Währungspolitik zu stark von der maroden amerikanischen Geldpolitik abhängig machen könnte und zugleich wird versäumt den inländischen Konsum weiter nach vorne zu bringen.
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