Nach der massiven und vor allem berechtigten öffentlichen Kritik über die aktuelle Personalpolitik bei dem deutschen Drogeriehandel Schlecker am letzten Wochenende rudert dieser nun überrschend zurück. So wurde heute aus der Unternehmenszetrale in Süddeutschland bekanntgeben, dass man von der geplanten internen und vor allem günstigeren Personalpolitk ab sofort wieder Abstand nehmen möchte.
Der Konzern Schlecker hat mit seiner bisherigen Lohnpolititk versucht noch mehr Lohn und Gehalt beim beschäftigten Stammpersonal einzusparen, in dem dieses einfach entlassen worden ist und so dann an eine eigene Zeitarbeitsfirma weiter vermittelt worden ist. Durch diesen rechtlich zulässigen Schritt im Bereich der Beschäftigung hat Schlecker fast die Hälfte am tariflichen bestehenden Bruttostundenlohn für festangestellte Mitarbeiter eingesparen können in den letzten Monaten.
Eine tarifliche Verkaufskraft stehen dem etwas mehr als 12 € brutto laut geltendem Tarifvertrag zu und nach dem Wechsel zu der bestehenden Zeitarbeitsfrima wurde dem Mitarbeiter nur ein Lohn von knapp unter 7 € brutto für die gleiche Arbeit zustehen. Dem Schleckerkonzern wird hier durch die Öffentlichekeit und der Politik zu recht ein großer Mißbrauch der bestehenden Gesetzte vorgeworfen, da hier massiv versucht worden ist, den Gewinn auf Kosten der eigenen Mitarbeiter noch weiter zu steigern.
Die Bundesagentur für Arbeit und führende Politiker aller deutschen Parteien ermahnen somit die Bundesregierung die bestehenden Schlupflöcher in der geltenden Gesetzgebung kurzfristig zu schließen. Um so hier die geltenden Tarifgesetzte und -politik zu schützen. Es soll in Deutschland keinem Arbeitsgeber erlaubt werden, die Gesetzte zu seinem eigenen Vorteil auszulegen und zu gebrauchen. Hier muß und sollte nun kruzfristig eine entsprechende Reaktion
der deutschen Bundesreigerung folgen, um so wieder Ruhe in die heimische Wirtschaft zu bekommen.
Kommentare