Aktuell steigen die internationalen Frachtraten und -preise für die Versendung und Mitnahme von verschiedenen Containern in alle Welt rasant an, da die angeschlagenen und weltweit agierenden Reedereien ihr vorhandens Angebot an Schiffen und Containerstellplätzen seit Monaten rapide herunterfahren. Viele große Containerschiffe liegen in Fernost vor Anker und sind auf unbestimmte Zeit von den jeweiligen Eignern eingemotet, da die Kosten für den Betrieb der Schiffe einfach zu hoch ist und sich somit nicht rechnet.
Die Reederein in aller Welt versuchen somit das mögliche Angebot an Containerplätzen künstlich gering zu halten und wollen so einen künstlichen hohen Preis von ihren jeweiligen nationalen und internationalen Kunden zu erzielen. Aus heutiger Sicht scheint diese rechnung leider aufzugehen, da der Export von Waren in alle Welt zu großen Teilen über den Seeweg erledigt wird. Die weltweiten Kunden sind auf diese weltweite Dienstleistung angewiesen und zahlen daher jeden erdenklichen Preis, so daß ih Container von den Schiffen mitgenommen wird.
Zugleich könnte es auch bei uns in Nordeuropa zu einem sogenannten Containerkrieg zwischen den beiden größten Überseehäfen in Hamburg und Rotterdam kommen. Die Anzeichen hierfür sind deutlich zu sehen, da die Hafengebühren in Rotterdam um 5 % für dieses jahr gesenkt worden sind und der hamburger Hafen somit zu der gleichen Maßnahme gezwungen wird.
Diese vorgenommene Preissenkung soll nach offzieller Aussage dazu dienen, die vorgenommene Investitionen in Höhe von 500 Millionen zu refinanzieren, was hier aber mehr als deutlich hinterfragt werden sollte, da beide Überseehäfen die letzte Wirtschaftskrise gut überstanden haben, trotz massiver Verluste an Containereinheiten in zweistelliger Höhe in beiden Häfen im Vergleich.
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