Nachdem bereits ThyssenKrupp in der letzten Woche seinen eigenen internen Umbau unter dem Abbau von 20.000 Beschäftigten verkündet hat, folgt nun nicht ganz ohne Überraschung einer der größten deutschen Automobilhersteller diesem Beispiel. Daimler Benz mit dem hauptsitz in Stuttgart treibt nun seine eigene internen geplanten Maßnahmen für die erforderliche Umstrukturierung und Neuausrichtung des Weltkonzern voran.
Demnach soll das erfolgreiche C-Klasse Modell nicht mehr in dessen Stammwerk in Sindelfingen, sondern demnächst bei uns in Detuschland nur noch in Bremen und teilweise für den amerikanischen und asiatischen Markt in den Werken in den USA hergestellt werden. Daimler Benz verfolgt heirbei die Strategie, dass durch diese eigene Umbaumaßnahme die eigenen Werke effektiver und kostengünstiger in den nächsten Jahren arbeiten soll.
Zu dem soll als Ausgleich für das C-Modell das Werk in Sindelfingen die Produktion des SL Modells erhalten. Durch diese Umverteilung der verschiedenen Modelle will Daimler Benz die entstehenden Kostenvorteile besser nutzen und zu dem auf Anforderungen der Kunden aus aller Welt reagieren, da die C-Klasse in Asien und Nordamerika mittlerweile eine größere kauferschicht als bei uns in der Bundesrepublik hat.
Von dieser Verlagerung in den nächsten Jahren sind aktuell 1.800 Arbeitsplätze in Sindelfingen betroffen und der dortige Betriebsra läuft gegen die geplanten Maßnahmen sturm und hofft so, daß die betroffenen Mitarbeiter wo andeers bei Daimler Benz unterkommen werden. Die Geschäftsleitung kommt hier den Forderung des eigenen Betriebsrates entgegen und hofft so alle eigenen Mitarbeiter eine neue Stelle vermitteln zu können.
Man kann daher nur hoffen, das der Betriebsrat und die Unternehmensleitung von Daimler Benz einen guten und vor allem ausgewogenen Kompromiß hier für alle Seiten finden werden, so dass alle Seiten zu ihren gewünschten Ergebnissen kommen werden. Damiler Benz hat zwar die Zeichen der Zeit verstanden und dem entsprechend gehandelt, aber wiederum auf die Kosten der eigenen Mitarbeiter und ob das der richtige Weg ist, bleibt hier nur zu hoffen.
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