Der weltweit führende Sportwagenhersteller Porsche mit Sitz in Stuttgart hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 / 2009 die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise und deren Folgen in voller Auswirkung zu spüren bekommen, da Porsche im letzten Jahr einen Verlust von 4,4 Milliarden € erwirtschaftet hat.
Man bedenke, dass Porsche im vorhirigen Geschäftsjahr 2007 / 2008 noch einen Rekordgewinn von 8,6 Milliarden € für sich erzielen konnte und somit sieht man hier mehr als deutlich die reale und wirtschaftlichen Folgen für den führenden Hersteller von Sportwagen und die daraus resultierende Zurückhaltung bei den weltweiten und wohlhabenden Käufern der renommierten Sportwagen aus Deutschland.
Im letzten Jahr wollte Porsche und ihr ehemaliger Vorsitzender Wendelin Wedeking noch den größten europäischen Automobilhersteller Volkswagen aus Wolfsburg mit Hilfe der deutschen Banken übernehmen. Dieses ist in Folge der weltweiten Krise bekanntlich gescheitert und bildet somit den größte negative Effekt und ist zugleich der Hauptgrund für den größten internen wirtschaftlichen Verlust im abgelaufenen Geschäftsjahr für Porsche.
Für Porsche und sein angeschlagenes Unternehmen sind seit August mehr als deutlich und somit ist VW der lachende Dritte, da VW nun den weltweit führenden Hersteller für Sportwagen in seinen eigenen Konzern eingliedern kann. Die Porsche AG und sein bisheriges Management haben sich hier mehr als deutlich übernommen und müssen somit die bekannten Folgen leben und können daher keine Forderung mehr gegenüber VW stellen. Die Rechnung für den Wunsch der Übernahme zahlt Porsche mit der eigenen Selbstständigkeit und das zu recht.
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