Heute wurde beim größten deutschen Stahlhersteller Thyssen Krupp mit Hauptsitz in Düsseldorf bekanntgeben, dass in Folge der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise weitere 20.000 Arbeitsplätze in den nächsten Monaten abgebaut werden sollen. Der angeschlagene Stahlhersteller reagiert mit diesem radikalen Einschnitt auf die angeschlagenen Situation auf den Weltmarkt und den dazugehörigen Preisverfall im Bereich von Stahl.
Aus bekannten Analystenkreisen ist mit diesem Schritt bei ThyssenKrupp bereits gerechnet und erwartet worden, da der angeschlagene Stahlkonzern bereits seit Monaten nur wirtschaftliche Verluste erwirtschaftet. Trotzdem sind die Experten über die große Zahl bei den abzubauenden Stellen sehr überrascht, da keiner mit einem weiteren so großen Einschnitten in dieser kurzen Zeit gerechnet hat.
Thyssen Krupp bleibt trotz bereits der beschlossenen internen Umstrukturierun keine andere Wahl ,wenn man in absehbarer Zeit wieder Gewinne erzielen möchte, sofern die jetzigen Weltmarktpreise für Stahl weiter auf niedrigem Niveau bleiben werden. Dieser riesige interne Stellenabbau soll durch den kompletten Verkauf bestimmter und nicht mehr benötigter Geschäftsfelder erzielt werden. Thyssen Krupp will sich somit komplett neu auf die jetzige aktuelle Weltmarktsituation ausrichten.
Man beachte, daß der Stahlkonzern im letzten Geschäftsjahr immerhnin noch 2,3 Millarden € an Gewinn vor der Krise erwirtschaftet hat und für das laufende Jahr mit einem Minus in fast gleicher Höhe zu rechnen ist. Durch diesen radikalen Sparkurs soll im kommenden Jahr ein Gewinn von einer Millarde € im kommenden Jahr erzielt werden. Thyssen Krupp erwartet zu dem, dass das eigene Unternehmen in knapp zwei Jahren wieder auf dem wirtschaftlichen Niveau von vor der Krise im Jahr 2008 sein soll.
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