Gestern abend traute man in Berlin und bei der deutschen Bundesregierung noch nicht so recht seinen Augen, als man die aktuelle Mitteilung von General Motors aus Detroit über deren Nichtverkauf von seiner europäischen Tochter Opel mit allen Standorten und Mitarbeitern an den österreichischen Automobilzuliefer Magna.
Dort staunte man wahrscheinlich nicht sehr schlecht über den Nichtverkauf und nun ist die Katze bei General Motors aus dem Sack und somit will General Motors nun auf eigene Kosten seine Werke mit frischen Kapital vom amerikanischen Staat sanieren und wieder auf einen wirtschaftlichen Kurs bringen, so daß Opel weiterhin rentabel bleibt.
Nach letzten Informationen aus Detroit will GM ungefähr 10.000 bestehende Arbeitsplätze von den vorhandenen 50.000 Beschäftigten in Europa als mögliche Folge des beschlossenen neuen Sanierungsprogramm weg rationalisieren und somit bezahlt der Angestellte bei Opel in Europa für die gemachten Managementfehlern.
Mit dem neuen Konzept will GM seine bestehenden Kosten um knapp 30 % senken und somit soll Opel und seine Standorte in Europa den aktuellen Marktkapazitäten in Folge der letzten Wirtschaftskrise fit gemacht werden. Es zeigt, wie hier Magna und die deutsche Bundesregierung von den amerikansichen Managern gezegt bekommen hat, wie Business in den USA funktioniert.
Mittwoch, 4. November 2009
In der kommenden Woche jährt sich zum 20 Mal der Fall der Berliner Mauer in Berlin am 9. November 1989 und durch die damalige amtierende Bundesregierung unter Kanzler Helmut Kohl wurde für die sogenannten neuen Bundesländer binnen 10 Jahren die neuen blühenden Landschaften versprochen, aber dieses war leider nur Wusnschdenken aus heutiger Sicht.
Der 20. Jahrestag spiegelt zwar den Beginn der deutschen Wiedervereinigung der damals bestehenden beiden deutschen Staaten wieder, aber man sollte sehen und beachten, daß nach einer aktuellen Studie des DIW Forschungsinstitut die neuen Länder noch ca. 10 Jahre brauchen werden, bis sie ca. 80 % des heutigen wirtschaftliche Niveaus der alten Bundesrepublik erreichen werden.
In der Wende betrug die Leistung der Arbeitnehmer im Osten lediglich ein Drittel der vergleichbaren Leistungen im Westen und damit haben sich die neuen Länder seit dem Fall der Mauer im November 1989 sehr gut aus wirtschaftlicher Sicht entwickelt. Dieses zeigt, wie gut sich die Wirtschaftsföderung hier in den Neuen Ländern entwickelt hat.
Der Aufholprozeß ist besser als sein Ruf und somit kann der einzelne Bürger hoffen, daß die jetzige Solidarabgabe "Soli" 2019 komplett auslaufen wird und jeder Bürger wieder mehr Geld zur freien Verfügung haben wird.
Dennoch gibt es neben dieser guten Nachricht auch einen negative Effekt, da sich die bestehende Arbeitslosikgeit im Osten langsamer entwickelt als im Westen und somit bleibt hier ein fader Beigeschmack für die Zukunft bestehen und die amtierende Bundesregierung hat somit genug in diesem Sektor in den kommenden Jahren zu tun. Der Weg zu den blühenden Lansschaften ist daher noch lange nicht zu Ende...
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