Bis Ende diesen Jahres ist nun alles aus und vorbei und somit ist das letzte große deutsche Versandhaus Quelle ein bekanntes Opfer in Folge der importierten Finanz- und Wirtschaftskrise in Deutschland. Das noch bestehende Versandhaus Quelle wird daher nur noch im Schnellen vom bisherigen bestellten Insolvenzverwalter kurzfristig abgewickelt und spürt somit die gesamten Folgen der Insolvenz von seiner Mutter Karstadt. 82 Jahre Tradition sind somit spontan zur Geschichte geworden.
Man bedenke, dass somit die letzten noch 1500 beschäftigten Mitarbeiter kurzfristig ihren noch vorhandenen Arbeitsplatz verlieren werden und das zwar schon zum Anfang November, da der Insolvenzverwalter keine weitere Möglichkeit für das eventuelle Weiterbestehen des renommierten deutschen Versandhauses Quelle sieht. Die letzten noch bestehenden Kaufinteressenten sind gestern Nacht von ihrem noch bestehenden Übernahmeninteresse zurückgetreten und somit ist kein möglicher Käufer mehr vorhanden.
Das Versandhaus Quelle mit Sitz in Fürth bei Nürnberg wird somit das bekannte Opfer der eigentlichen Firmenpleite seiner eigenen Mutter, dem Arcandorkonzern mit Sitz in Essen, zu dem unter anderem auch Karstadt gehört, der weiterhin gute Chancen auf ein eigenes Überleben eingeräumt werden. Tausende von Arbeitsplätzen gehen daher für immer verloren und der Ausverakuf der vorhandenen Ware wird bis Weihnachten mit großen Rabatten für die Kunden erfolgt sein. Ein Großteil der Beschäftigen wird vorerst in Transfergesellschaften wechseln.
Die KFW Bank braucht auch keine Angst um ihren bestehenden Massenkredit haben, da dieser sehr gut abgesichert sein soll. Profitable Teile von Quelle, wie der GFernsehsender HSE 24 und diverse Spezialversender sollen unter dem Dach der Primondo Gruppe weiterbetrieben werden. Der eigentliche Grund für das Scheitern und dem Überleben von Quelle lag im Factoring der eigenen Schulden ab dem kommenden Jahr, da sich Gläubiger und die deutschen Banken nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen konnten und somit nicht genau geklärt worden ist, wer sich um das Eintreiben der Forderung kümmern sollte.
Es ist eine Schande für den heimischen Wirtschaftsstandort Deutschland, wie hier mit einem angeschlagenen und sehr bekannten Traditionsunternehmen umgegangen wird und das die Zahlen für das Überleben oder das Liquidiren eines Unternehmens entscheiden. Die eigentliche Rechnung zahlt somit nicht der einzelne Kunde, sondern der angestellte Mitarbeiter, da dieser mit seinem Arbeitsplatz die wahre Zeche hier zahlt.
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