Freitag, 30. Oktober 2009
Heute wurde in der Zentrale bei der Agentur für Arbeit mit Sizt in Nürnberg die neuen monatlichen Zahlen über die Entwicklung in der Bundesrepublik der Menschen ohne feste Beschäftigung veröffentlicht. Die aktuellen Zahlen über die Zahl der Arbeitslosen sind gut ausgefallen und sind somit besser ausgefallen, als erwartet.
Die deutschen Experten für den heimischen Arbeitsmarkt und deren Entwicklung waren von diesem sehr positven Trend deutlich überrascht. Die Belebung im Herbst ist besser und deutlicher ausgefallen, als im Vorhinein von den Experten erwartet worden ist. Die importierte Wirtschafts- und Finanzkrise ist bei uns in Deutschland nicht so stark auf dem Arbeitsmarkt ausgefallen, als dieses vorab von den Wirtschaftsexperten erwartet worden ist.
Die deutsche Wirtschaft ist somit aktuell sehr gut aufgestellt und hat die jetzige schnlimmste Krise besser überstanden, als bisher angenommen. Eine realistische Trendwende ist dieses aber noch nicht und die Experten warnen vor den möglichen Folgen. Es ist zwar klar, dass Deutschland und sein eigener Arbeitsmarkt stark von der Krise gebeutelt worden ist, aber trotzdem ist hier ein Zeichen Hoffnung für Besserung zu erkennen.
Es geht uns besser als vorhergesagt worden ist. Die Quote ist zwar von 8,0 % auf 7,7 % zurückgegangen und es waren aktuell knapp 3,3 Millionen Menschen ohne Arbeit, aber trotzdem bleibt hier ein fader Beigeschmack. Man beachte, daß es große regionale Unterschiede zwischen Ost und West gibt und das zugleich die Zahl der Menschen in Kurzarbeit über dem normalen Durchschnittswert liegt. Dennoch geht es uns besser in der Bundesrepublik, als von den Experten für uns vorhergesagt worden ist.
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Die deutsche Lufthansa mit Sitz in Frankfurt leidet sehr unter dem aktuell sehr hohen internationalen Ölpreis und dadurch sinkt die weltweite Nachfrage nach Buchungen für die führende deutsche Airline. Durch diesen Risikofaktor macht die Lufthansa in diesem Jahr ein Minus von 32 Millionen €, wobei im gleichen Zeitraum 2008 ein Gewinn ih Höhe von 529 Millionen € erzielt worden ist.
Die Lufthansa rechent daher für das gesamte Geschäftsjahr 2009 mit einem Umsatzrückgang und ein daraus resultierenden Minus beim Umsatz, da hier die keiner genau weiß, wie sich der Preis für Öl und die daraus entstehende Nachfrage nach Plätzen bei den Flugzeugen der Lufthansa entwickeln wird. Als ein weiterer negativer Faktor wirkt sich hier auch die zugekauften Airlines für die Lufthansa in diesem Jahr aus.
Dagegen sieht für bekannten Billigfluglinien, wie die engsiche Easyjet und die irische Ryanair sehr blendend aus, da die Menschen in aller Welt im Generellen preis- und kostenbewußter sind. Durch die jetzige schlimme Wirtschaftskrise haben diese sehr bekannten Billigairlines einen sehr großen Zulauf an Menschen und somit einen größeren Rückenwind als bisher.
Alleine bei Ryanair werden die Passagierzahlen in diesem Jahr 2009 um knapp ein Fünftel zu nehmen und somit spiegelt sich hier die weltweite Entwicklung bei den Billigfliegern im Vergleich zu den teuren Airlines, wie die deutsche Lufthansa wieder. Es zeigt somit aus wirtschaftlicher Sicht, was den einen Anbieter freut, ist des anderen Anbieters leid.
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Man weiß ja, dass die Macht der Gewohnheit bekanntlich sehr groß ist. Besonders deutlich zeigt sie sich in sogenannten Uraltverträgen wie z.B. bei Versicherungen - die längst ein zeitgemäßes Update erfahren hätten müssen. Denn dadurch spart man etwa bei einer neuen Kfz Versicherung bei gleichbleibenden Konditionen bares Geld.
Des deutschen immer noch liebstes Kind, das Auto, ist ein Musterbeispiel dafür, dass die nach dem Kauf des Wagens mit abgeschlossene Kfz Versicherung häufig genauso lang in der (damals abgeschlossenen) Form verwendet wird wie das Auto gefahren wird. Und das dann sogar in Form einer Vollkasko- oder Teilkasko-Versicherung - obwohl das Auto von der Zeit her aufgrund seines Listenwertes nur noch eine Haftpflichtversicherung hätte haben dürfen.
Denn, was macht es auch einen Sinn eine teure Vollkasko-Versicherung zu haben, wenn der Gesamtwert des Wagens, der evtl. komplett durch diese Kfz Versicherungsart ersetzt wird, verschwindend gering ist. Als Faustregel gilt hier, dass sich nach 4-5 Jahren der Wert des Autos halbiert hat und eine Vollkasko sich daher nicht mehr wirklich rentiert. Die Faustformel für eine Teilkaskoversicherung hingegen liegt bei etwa 8 Jahren, da dann z.B. die Diebstahlwahrscheinlichkeit des Wagens sehr gering wird.
Aber egal welche Art einer Kfz Versicherung man hat, es lohnt sich stets zu schauen, ob man nicht vielleicht doch eine neue günstigere, die die gleichen Konditionen aufweist, findet. Denn auch in diesem Bereich ist ein starker Wettbewerb im Gange und die Preise verändern sich dementsprechend oft positiv.
Hierbei muss man jedoch berücksichtigen, dass sich Kfz Versicherungen in der Regel um ein Jahr verlängern, wenn man vergisst mindestens einen Monat vor Ablauf des Versicherungsjahres zu kündigen, auch gelten sie nach Neuabschluss mindestens ein Jahr. In den meisten Fällen ist ein Versicherungsjahr mit dem eines Kalenderjahres gleich. Daher wäre die späteste mögliche Kündigungszeit Ende November.
Wenn letztlich die Kosten für die Kfz-Versicherung bei gleichen Leistungen niedriger sind als im Vorjahr, dann macht das Autofahren noch mehr Spaß!
Dienstag, 27. Oktober 2009
Die US- Automesse und die angeschlagene amerikanische Automobilhersteller mit Sitz in Detroit will der anhaltenden weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise trotzen und geht nach heutigem Stand davon aus, dass die kommende Motorshow in Detroit Anfang kommenden Jahres restlos ausgebucht sein wird. Die komplette vorhandene Ausstellungsfläche ist somit an alle relevanten Anbieter vergeben.
Die Motorshow in Detroit rechnet, trotz der schweren Krise innerhalb der eigenen Branche, mit einem vollem Haus, obwohl die letzten weltweiten Ausstellungen für den Bereich der Automobilbranche eher schlecht von den möglichen Interessenten besucht worden sind. Die Aussteller und Manager erwarten zudem die Rückkehrer mehrere internationaler renommierter Hersteller für die kommende Motorshow, da die herrschende Krise innerhalb der weltweiten Automobilbranche einen leichten Erholungstrend anzeigt.
Ein Schwerpunkt wird das Elektroauto aus dem In- und Ausland darstellen, da viele Amerikaner für das Auto von morgen begeistert werden sollen. Einen weiteren großen Teil des Messegeländes können die Besucher die verschiedenen Modelle aller ausstellenden Hersteller selber testen und direkt auf Herz und Nieren prüfen. Dieses gilt besonders für die verschiedenen neuen Umweltechniken, die in Detroit vorgestellt werden.
Die Motorshow in Detroit geht mit großen Hoffnungen an den Start, da man dort davon ausgeht, das die Zahl der Besucher stark zunehmen soll im Vergleich zur IAA in Frankfurt und der Japanischen Motorshow in Tokio. Detroit will somit dem allgemeinen Trend für solche Ausstellungen trotzen und ist somit auf dem richtigen Weg aus der jetzigen Krise.
Dienstag, 27. Oktober 2009
Die weltweite Finanzkrise hat Ende 2008 Banken und Anleger aus aller Welt geschockt und in Atem gehalten. Viele Banken sind an den Folgen der Finanzkrise zu Grunde gegangen und auch viele Anleger haben eine Menge Geld verloren. Was hat sich nun nach der Finanzkrise an den Kapitalmärkten geändert?
Vor Allem für Anleger ist die Entwicklung nach der Krise ein Desaster. Schaut man sich die Entwicklung der Anlage –oder Kreditzinsen in einem umfangreichen Zinsvergleich an, so wird schnell klar, dass diejenigen, die vor der Krise Geld langfristig angelegt haben, nun sehr stark profitieren. Sehr konservative Anleger, welche auf noch höhere Zinsen spekuliert haben, schauen nun bitteren Zeiten entgegen. Der Zinsvergleich zeigt, dass der Europäische Leitzins seit Mitte 2008 um mehrere Prozentpunkte gesenkt wurde. Dies hat zur Folge, dass sich Banken günstiger an den Kapitalmärkten refinanzieren können.
Auf der anderen Seite können sie aber Geld weniger lukrativ am Geld –und Kapitalmarkt anlegen. Die Folge daraus ist derzeit gut zu beobachten. Der Zinsvergleich zeigt, dass die Anlagezinsen innerhalb weniger Monate um bis zu 4 % zurückgegangen sind. Bekamen Anleger vor der Finanzkrise auf einem Tagesgeld noch bis zu 5 %, so müssen sie jetzt bei einer täglich fälligen Anlage häufig schon mit 1 % Zinsen rechnen. Der Zinsvergleich zeigt die gleiche Entwicklung bei langfristigen Anlageformen. Die Zinssätze sind auf Grund der Senkung der Leitzinsen sukzessive zurückgegangen. Doch wie haben sich die Kreditzinsen entwickelt? Auch die Kreditzinsen sind gesunken. Der Zinsvergleich zeigt eindeutig, dass die Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank nicht komplett an die Kunden weitergegeben wurden, wenn es um die Vergabe von Darlehen geht. Langfristige Baufinanzierungsdarlehen sind nach der Krise mit ca. 3 % - 4 % sehr günstig zu bekommen und liegen auf einem historischen Tief.
Dennoch hat im Zinsvergleich zum Zeitpunkt vor der Krise nur eine Senkung um 1 % - 2 % stattgefunden. Das Gleiche gilt für die Senkung der Zinsen von Raten –oder Tilgungsdarlehen. In diesem Bereich haben kaum Zinssenkungen stattgefunden. Auch bei den Überziehungszinsen oder Zinsen für einen Dispositionskredit ist zu beobachten, dass kaum bis gar keine Senkung stattgefunden hat. Insgesamt lohnt sich nach der Krise für Anleger nur noch eine kurzfristige Anlage des Kapitals. Die Weltwirtschaft zieht langsam an, sodass mittelfristig von Zinsanhebungen auszugehen ist.
Dienstag, 27. Oktober 2009
Die weltweit größte Fast-Food Kette Mc Donalds mit Fillialen in fast allen Ländern dieser Erde merkt in Island mehr als deutlich die Folgen der aktuellen weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise im eigenen Unternehmen. Die beiden noch vorhandenen Niederlassungen von Mc Donalds werden Ende Oktober auf der Insel für immer geschlossen.
Der amerikanische Fast Food Gigant betreibt seine dortigen Niederlassungen bereits auf Island seit 16 Jahren und wird diese nun für immer schliessen. Für Mc Donalds ist dieses ein herber Rückschritt in seiner eigenen Firmengeschichte, da es bisher so gut wie nie vorgekommen ist, dass der Fast-Food Anbieter ein Land aus wirtschaftlichen Gründen ein Land verlassen hat.
Die isländischen Niederlassungen haben zwar noch nie großen Gewinn für den gesamten Konzern eingebracht, da die gesamten Rohstogge und Zutaten zu meist aus Deutschland nach Island per Flugzeug importiert worden sind. Die eigene Volkswirtschaft von Island konnte die benötigten Zutaten selbst nicht zur Verfügung stellen.
Mc Donalds merkt aufgrund des Wertverfalls der islandischen Krone um fast 80 %, das sich das Betreiben der Fillialen in Island aus wirtschaftlicher Sicht und zu dem der teuren Importe auf keinen Fall mehr rechnet und somit verlieren in Folge der mehrere Angestellte ihren Arbeitsplatz bei MC. Somit leistet auch MC seinen Beitrag am Untergang der isländischen Wirtschaft und merkt zugleich die Folgen der jetzigen Krise im eigenen Unternehmen sehr deutlich.
Montag, 26. Oktober 2009
Eine Risikolebensversicherung dient dazu, nahe stehende Personen, meistens Kinder oder Lebenspartner, im Falle des eigenen Ablebens abzusichern. Nahezu jede Versicherung bietet ihren Kunden den Abschluss einer solchen Versicherung an, wobei sich die Beiträge bei den einzelnen Anbietern unterscheiden können. Die Leistungen sind in den Grundzügen bei allen Anbietern gleich.
Die Beiträge für Frauen sind in der Regel niedriger als die für Männer. Zu begründen ist dies mit der Tatsache, dass Frauen eine höhere Lebenserwartung als Männer haben. Für die Versicherungsgesellschaft ist also das Risiko, dass eine Frau während der Zeit des Versicherungsschutzes stirbt, geringer.
Der Beitrag zu einer Risikolebensversicherung liegt etwa zwischen 160 und 260 Euro im Jahr.
Einen so genannten Risikozuschlag zahlen Raucher; der Beitrag für Raucher ist höher als der für Nichtraucher. Auch übergewichtige Personen oder Menschen mit Vorerkrankungen wie erhöhten Blutfettwerten müssen einen erhöhten Beitrag in Kauf nehmen. Um den Versicherungsgesellschaften die korrekte Einstufung zu erleichtern, müssen Antragsteller ein Formular ausfüllen, in dem vor allem Fragen zum allgemeinen Gesundheitszustand behandelt werden. Diese sollten unbedingt wahrheitsgemäß beantwortet werden, um den Versicherungsschutz zu wahren.
Schließt man eine Risikolebensversicherung bereits in jungen Jahren ab, sind die Beiträge in der Regel günstiger als beim Abschluss in fortgeschrittenem Alter.
Weiterhin Einfluss auf die Höhe des Beitrages zur Risikolebensversicherung haben die Höhe der Versicherungssumme sowie die Vertragslaufzeit. Da die Wahl der geeigneten Versicherungssumme vielen Kunden schwer fällt, kann die Versicherungssumme im Lauf der Jahre an die jeweilige Lebenssituation angepasst werden; Teilkündigungen eines Vertrages sind grundsätzlich möglich.
Kommt es zum Todesfall der versicherten Person, erhalten Kinder, eingetragene Lebens- und Ehepartner den Erlös aus der Risikolebensversicherung steuerfrei ausgezahlt.
Endet der Vertrag jedoch auf herkömmlichem Wege (das heißt die versicherte Person kommt während der Vertragslaufzeit nicht ums Leben), werden seitens der Versicherung nur in seltenen Fällen Ausschüttungen vorgenommen. Aus diesem Grund heißt diese Art der Versicherung auch Risikolebensversicherung; dieses Risiko trägt ausschließlich die Person, welche den Vertrag mit der Gesellschaft abschließt.
Vorteil einer solchen Versicherung sind die relativ geringen monatlichen Beiträge und die im Gegensatz dazu hohe Auszahlungssumme im Todesfall.
Freitag, 23. Oktober 2009
Das bestehende deutsche Gesundheitssystem für alle Bundesbürger gilt als das beste soziale System seiner Art weltweit und dennoch gehen die vorhandenen und laufenden Kosten hier für immer weiter in die Höhe, da die deutsche Bevölkerung immer älter wird je Generation und die medizinische Grundversorgung in Deutschland generell im besser und somit immer teuer für alle Versicherten wird.
Die letzte Bundesregierung hat das damalige bestehende Gesundheitsystem bereits soweit umgebaut, daß alle Versicherten nur noch einen einheitlichen Satz in Höhe von 14,9 % bezahlen, egal ob sich pflicht oder privatversichert sind. Des Weiteren wurde den jeweiligen Krankenkassen erlaubt, im Notfall der nicht ausreichenden Deckung der benötigten Gelder von deren Mitgliedern eine Art Zusatzabgabe zu verlangen, um so die Kosten decken zu können.
Die neue Bundesregierung will in der kommenden Regierungsperiode das deutsche Gesundheitssystem radikal umbauen, so daß nur noch der einzelne Versicherte, die höheren Beiträge, durch sogenannte Sonderabgaben bezahlen muß. Das eigene Einkommen spielt daher keine Rolle mehr und das Ziel hierbei ist, daß der Arbeitgeber von den steigendne Kosten weiter entlastet und der Angestellte die Mehrbelastung alleine tragen muß.
Das bestehende Solidaritätsprinzip in Deutschland wird somit weiter zu Gunsten der Arbeitgeber entzweit und der einzelne Versicherte ist der alleinige Zahler der neuen Zeche. Das neue System soll 2011 eingeführt werden und im Bereich der Pflegeversicherung sollen die Arbeitnehmer zu dem alleine einen Sockelgrundbetrag ansparen, der aber nicht ausgeben wird. Alles in allem kann man daher sagen, daß der einzelne Versicherte der Dumme sein wird, da er zu größeren Ausgaben für die Gesundheit in der zukunft gebeten wird und der arme Unternehmer weiter entlastet wird.
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Nachdem bereits vor ein ppar Wochen die größte deutsche Reederei Hapag-Llyod mit Sitz in Hamburg bei der staatlichen KfW-Bank eine Anfrage über einen großzügigen staatlichen Kredit gestellt hat, mehreren sich hier die Anzeichen, dass diesem Beispiel andere deutsche Reederein folgen werden.
In der weltweit tätigen Schifffahrtsindustrie und im Containerhandel herrscht zur Zeit ein Hauen und Stechen, da es dort aktuell ein riesiges Überangebot von Container und den dazugehörigen Schiffen gibt. Die Preise fallen zur Zeit ins Bodenlose und ein Ende ist noch nicht in Sicht.
Die Reedereien haben das Schlimmste der letzten weltweiten Krise immer noch nicht voll überwunden, da hier das sogenannte Ende der Fahnenstange erreicht ist und keiner genau sagen kann, wie lange die Logistikbranche auf nationalem und internationalem Bereich dieses noch spüren wird. Es wurden weltweit schon sehr viele Arbeitsplätze im gesamten Bereich der Logistik abgebaut.
Generell ist der Markt von Containerschiffen weltweit übersättigt und es wird daher noch seine Zeit brauchen, bis hier wieder Angebot und Nachfrage auf einem normalen Niveau angekommen sind und die Gesetzte des Marktes wieder greifen werden. Der erforderliche Bereinigungsprozeß wird zeigen, wer stark genug ist die jetzige Situation zu meistern und diese Krise zu überleben.
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Die kommende neue Bundesregierung hat bei den aktuellen Koalitionsverhandlungen in Berlin sich auf ein neues Kontrollsystem für die bestehende deutsche Bankenlandschaft geeignet. Man will so versuchen, die Deutschen Banken besser zu beoachten und zugleich zu kontrollieren, ob deren Geschäfte generell mit rechten Dingen zugehen.
Die Verhandlungsparteien wollen somit auf die größte Wirtschafts- und Finanzkrise seit Gründung der Bundesrepublik vor 60 Jahren reagieren und zugleich eine zusätzliche Absicherung für die kommenden Jahre bei uns einführen. Man will so nach innen und außen zeigen, daß man aus der letzten Krise seine entsprechenden Lehren gezogen haben will.
Durch die geplante Maßnahmen soll die mögliche Kontrolle des deutschen Bankensektors und später auch des europäischen Bankensektors gereglet werden. Bei uns in Deutschland soll dieses unter dem Dach der Deutschen Bundesbank vorgenommen werden, was vorher die Behörde BaFin durchgeführt hat. Man bedenke, daß sich das bisherige Kontrollsystem funktioniert hat.
Das oberste Ziel von allen beteiligten Verhandlungsparteien in Berlin hierbei ist jedoch eine flächendeckende Regulierung und Kontrolle des deutschen Banken- und Finanzsektors. Die neue Regierung möchte mit dieser geplanten Reform an die letzte Sitzung der großen G 20 Staaten in Pittsburgh, USA und deren beschlossenen Grundsätze aufnehmen und in bestehende Gesetze für die Bundesrepublik in den nächsten Monaten umsetzten. Die Zeit wird hier zeigen, ob der hier gewählte Weg der richtige sein wird.
|
Kommentare