Endlich ist nun das erste Halbjahr im Krisenjahr 2009 aus statistischer Sicht zu Ende und daher kannbei uns in Deutschland bilanziert werden, wie hoch die wirtschaftlichen Verluste in Folge der aktuellen und schlimmsten Wirtschaftskrise seit Grüdung der Bundesreupbilk und des schwarzen Freitags im Oktober 1929 nun wirklich ausgefallen ist.
Laut Berechnung des statistischen Bundesamts in Wiesbaden sind die Exprote aus Deutschland in alle Welt von Januar bis Juni 2009 um sage und schreibe 23,5 % zurückgegangen und es wurden daher nur noch Waren und Dienstleistungen im Wert von knapp 400 Milliarden € erwirtschaftet.
Dieses schlimme Ergebnis spiegelt zugleich auch die Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft und deren Branchen von den wichtigsten Märkten der Welt wieder. Das zeigt, wie stark die heimische Wirtschaft auf importiere Finanz- und Wirtschaftskrisen reagieren kann. Zugliech sanken die deutschen Importe auf ca. 330 Milliarden € und es wurde dennoch eine Überschuß von ungefähr 60 Milliarden € erwirtscahftet.
Die deutschen Exporte sanken am Stärksten innerhalb der EU- Staaten im Schnitt um 24,3 % und dort war der höchste Rückgang bei dei Ausfuhren nach Irland, wo die Exporte um sage und schreibe 41 % zurückgegangen sind. Noch erheblicher sind die Exporte nach Rußland um 39,6 % zurückgegangen und eher moderat in die Schweiz, wo nur ein Rückgang von 12 % zu verzeichnen war. Gegenüber China fällt der Rückgang nur sehr gering in Höhe von 3 % aus.
Es zeigt sich somit, daß die deutsche Wirtschaft massiv von der weltweiten Entwicklung und der daraus resultierenden Nachfrage abhängig ist und man kann daher sicher sein, sobald die Weltwirtschaft wieder anzieht, wird das Wachstum stärker als in anderen Ländern ausfallen.
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