Die Europäische Union mit Sitz in Brüssel und deren Kommissare wollen nach einer aktuellen Aussage die Rechte der Milchbauern innerhalb der Europäischen Union weiter im Vergleich zu der produzierenden Industrie stärken. Die EU Kommission als Vermittler zwischen Erzeugern und verarbeitender Industrie als Vermittler auftreten.
Die EU Kommission will die Rechte der erzeugenden Bauern innerhalb der Europäischen Union durch einen neuen geltenden Rechtsrahmen absichern und zugleich stärken. In der aktuellen Diskussion um die geltende Milchquote hat die EU Kommissarin eine neue Sonderabgabe ins Spiel gebracht, so daß die Bauern und das jeweilige Erzeugerland für die Überschreitung der geltenden Höchstgrenze bezahlen müssen.
Des Weiteren schlug die EU Behörde eine Art Warenterminbörse für den Handel von Milch zu einem bestimmten festgelegten Termin vor, so daß der Markt von alleine das vorhandene Angebot und Nachfrage regelt. Dieses soll laut EU die Transparenz für den Milchpreis hervorheben und zugleich plant die EU bei schwerwiegenden Verstößen auf dem Markt für Milch
ohne Zustimmung der Mitgliedsstaaten dann kurzfristig eingreifen zu können.
Die EU sieht hier dringenden Handlungsbedarf, da die Preise für Milch seit Monaten innerhalb der EU total nach unten verfallen sind und die Bauern seit dem um ihr eigenes Überleben kämpfen müssen. Zugleich will die EU auch die Marktmacht der bestehenden Supermarktketten einschränken bzw. hat die EU das Ziel den Preisverfall beim Milchpreis zu stoppen und wieder in eine Höhe zu bringen, wo es sich lohnt für die Bauern wieder eine entsprechende Menge an Milch zu produzieren.
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