Die importierte und fast überwundene Finanz- und Wirtschaftskrise zeigt bei den öffentlichen deutschen Staatshaushalten ihre volle Auswirkungen und Folgen auf, da die vorliegenden Zahlen noch negativer bzw. noch roter ausgefallen sind, als von den Experten vorab geschätzt worden ist.
Die aktuellen und massiven Steuerausfälle bei den öffentlichen Kassen im ersten Halbjahr 2009 in Folge der wegfallenden Steuereinnahmen sind dennoch nicht so massiv, wie sie hätten ausfallen können, wenn es keine staatlichen Konjunktupakete zur Abmilderung und Stützung der jeweiligen betroffenen privaten Konsumenten und Unternehmungen gegeben hätten. Des Weiteren unterstützte die Regierung den angeschlagenen deutschen Arbeitsmarkt und milderte somit den möglichen Verlust von bestehenden Arbeitsplätzen massiv durch ihre beschlossenen Maßnahmen ab.
Diese roten Zahlen spiegeln die massive Stützung des deutschen Bankensektors und des betroffenen Wirtschaftsbranchen hier zu lande wieder. Man beachte hier, dass das diesjährige Staatsdefizit knapp 17,3 Milliarden € betrug und zum Vergleich wurden in 2008 eine Überschuß von 7 Milliarden € erwirtschaftet. Das aktuelle Defizit aus diesem Jahr wären nach den Statuten der Europäischen Union schon jetzt 1,5 % der erlaubten 3 % Defiziquote.
Zugleich erwartet die deutsche Regierung in diesem Jahr einen Rückgang von knapp4 % für das gesamte laufende Jahr und wäre de Vorgabe der EU deutlich überschritten. Der endgültige negative Wert hängt nun davon ab, wie sich die nationale und internationale Wirtschaft bis zum Jahresende entwickeln wird. Aktuell erzielte die deutsche Wirtschaft im 2.Quartal einen leichten Zuwachs von 0,3 % und somit ist die wirtschaftliche Rezession bei uns beendet. Somit nimmt die deutsche Wirtschaft sehr langsam wieder an Fahrt auf und die wirtschaftliche Erholung fängt somit nun wieder in der Bundesrepublik an.
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