Die führende Wirtschaftsnation der Welt, die Vereinigten Staaten von Amerika sind zulgeich auch das Land der Wiedersprüche an sich, da man zum einen vom Tellerwäscher zum Millionär werden kann und zum anderen von ganz oben ganz schnell nach unten durchgereicht werden kann. Dieses konnte man gerade aktuell am Beispiel der Automobilbranche in den USA in den letzten Tagen live erleben.
Dieses sieht man zum einen bei der Hängepartie um die deutsche Tochter bei der insolventen General Motors Gruppe, die sich einfach nicht entscheiden kann, wer nun den zuschlag für Opel in Europa und deren jeweiligen produktionsstätten erhateln soll. GM favorisiert hierbei den belgischen Finanzinvestor RJ und da steht zum anderen der Favorit der deutschen Bundesregierung der Zulieferer Magna aus Österreich. Da sich der Aufsichtrat nicht entscheiden konnte, stände hier plötzlich wieder weiterer Redebedarf bei GM und somit wird die Entscheidung einfach vertag.
Hieran kann man sehr deutlich erkennen, wie der US-Konzern die deutsche Regierung an der Nase herumführt und macht was er will. Es spiegelt sich hierbei der mögliche Zeitfaktor bei GM die ausschlaggebene Rolle, da GM lieber den belgischen Finanzinvestor als den Zulieferer Magan als neuen Eigentümer sehen will. Gm will durch dieses kleine Spielchen möglichst viel Geld für sich noch herausschlagen und will somit seine eigenen Kassen auf Kosten von deutschen Steuermitteln und bestehenden Arbeitsplätzen in Europa weiter füllen. Man kann hier nur hoffen, daß GM dieses teuflische Spiel nicht für sich gewinnen wird und zurecht dafür in der Zukunft zahlen muß.
Zugleich laufen heute in den USA die Fristen für deren eigenes Modell der Abwrackprämie für die sogenannten Spritschlucker aus und somit versucht die US-Regierung unter dem ökologischen Aspekt hier möglichst viele dieser großen Autos aus dem Verkehr innerhalb der USA zu ziehen. Diese bahnbrechende Idee führte innerhalb der gesetzten Frist in den USA zum Verkauf von 700.000 neuen Fahrzeugen. Der größte Nutznießer waren nicht die großen US-Hersteller, sondern die japanischen Hersteller, die das meiste von der staatlichen Prämie für sich einbehalten haben.
Man sieht hier mehr als deutlich, daß die USA hier das Land der realen Gegensätze in der Automobilbranche sind und das spiegelt somit auch das Verhalten innerhalb der USA und deren eigenen Autobauern wieder. Daher gilt hier der Grundsatz jeden Tag was neues und man kann daher gespannt sein, was morgen in den Vereingiten Staaten aus wirtschaftlicher Sicht passieren wird.
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