Da glaubt man heute seinen Augen und Ohren nicht, als man der internationalen Presse entnehmen konnte, dass ein kleiner einsamer Broker eines renommierten Handelshauses mit Sitz in London den laufenden Preis für ein Fass Öl binnen einer Stunde mal eben um knapp 2,50 $ von 71 $ auf 73,50 $ je Fass getrieben hat, obwohl die Weltwirtschaft zur Zeit noch in einer seitlichen Abwärtsbewegung befindet.
Die nationale englische Börsenaufsicht mit Sitz in London hat darauf hin sofort dementsprechende Untersuchungen eingeleitet, da eine solche Art von Transaktionen nach geltendem englischen Börsengesetz nicht erlaubt sind. Diese automatischen Kontrollen werden dann eingeleitet, wenn sich sich Kurse für Aktien oder Rohstoffe antizyklisch gegenüber dem laufenden Geschäft entwickeln.
Mit dieser Maßnahme soll eine Art fairer Wettbewerb an der Börse garantiert werden und diese Untersuchung zeigen hier sofort ihre dementsprechende Wirkung, da sich das betroffenen Börsenmaklerbüro von seinem beschäftigten Mitarbeiter mittlerweile distanziert hat und von diesen Geschäften keine Ahnung gehabt haben will. Die Folgen sind sehr dramatisch, da der Kurs nicht nach oben sondern um knapp 10 % binnen 2 tagen gesunken ist.
Die schlimmere Folge jedoch trägt das sehr angesehene englische Maklerbüro, da dieses nicht nur mal eben 10 Millionen € verloren hat an der Londoner Börse, da sich die Kurse hier falsch entwickelt haben. Ein rapider Imageverlust bei den möglichen Aktionären wiegt in England generell noch schlimmer und es wird daher sehr schwer, diesen Schaden wieder in den Griff zu kriegen und somit könnte der finanzielle Ruin eine mögliche Folge sein für das englische Bankhaus, wenn alle bisherigen Kunden den Makler wechseln und ihr angelegtes Geld von dort abziehen werden.
Kommentare