Heute wurde in Berlin die aktuelle und jährliche Jahresstatistik der Bundesregierung über die Entwicklung von Deutschland in Bezug von Gesamtdeutschland, West- und Ostdeutschland durch den Beauftragten Wolfgang Tiefensee vorgestellt. Aufgrund der heutigen Studie wird Ostdeutschland die jetzige Wirtschaftskrise besser überstehen, da die dortigen Unternehmen eher eine kleine und mittelständische Struktur haben.
Die neuen Bundesländer sind zugleich auch nicht so mit ihren Produkten und Dienstleistungen exportabhänging wie der Westen der Bundesrepublik und hier schlägt sich gerade die Wirtschaftskrise voll im Bereich der steigenden Zahl der Arbeitslosen und dem drastischen Rückgang des Exports der erbrachten Waren und Dienstleistungen aktuell nieder. Man erkennt hier sehr deutlich den bestehenden Unterschied zwischen Ost und West für den wirtschaftlichen Bereich. Die Struktur des Osten besteht daher eher nur kleinere mittleren Unternehmen und der Westen dagegen ist eher mit großen und international ausgerichteten Firmen ausgestattet.
Die Zahl der neuen Stellen hat im Osten deutlich mehr zugenommen als im Westen und daher ist hier auch eine deutliche Steigerung der Lebensqualität vor Ort, wo nach mittlerweile zwei Drittel der Mitbürger aus dem Osten mit der Entwicklung seit dem Fall der Mauer vor fast 20 Jahren sehr zufrieden sind. Die Ostdeutschen haben durch den Fall der Mauer nicht nur ihre Freiheit, sondern auch ein Mehr an individuellen Lebensmöglichkeiten für sich gewonnen.
Alles in allem kann man sagen, war der Fall des antifaschistischen Schutzwalls vor zwanzig Jahren ein Glücksfall für die Menschen im Osten der Republik und der Westen hat zugleich auf die eine oder andere Art davon profitiert. Die blühenden Wiesen werden zwar auf Jahre hinaus noch fehlen, aber die vorhandene Infrastruktur und die Lebensqualität hat sich aus der Sicht von Gesamtdeutschland für alle Bürger deutlich gesteigert und somit verbessert.
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