Aktuell glauben sich die verbliebenen Aktionäre der schwer angeschlagenen und vom deutschen Steuerzahler am wirtschaftlichen Leben erhaltenen deutschen Bank Hypo Real Estate in die Zeit der Planwirtschaft und Kommunismus vor gut zwanzig Jahren zurückversetzt. Der Staat und sein Wirtschaftsministerium haben in dieser geschichtlichen Zeit mit seiner betriebenen Wirtschaftspolitik die Geschicke und wirtschaftliche Entwicklung gelenkt und vorgegeben.
Eine Möglichkeit in der Planwirtschaft waren auch die möglichen Enteignungen von bestehenden privatwirtschaftlichen Unternehmungen jeglicher Art und so kommt sich gerade mancher verbliebene Aktionär der HRE in Deutschland vor. Der deutsche Staat versucht mit dieser einmalige Sache seine eigenen Interessen und die staatlichen Garantien für die HRE von weit über 100 Milliarden € hiermit abzusichern und die möglichen Restrisiken hier so gering, wie es nur geht für sich und uns als Steuerzahler ausfallen zu lassen.
Die mögliche Pleite dieser ehemaligen deutschen Großbank käme den deutschen Staat aus finanzieller Sicht wahrscheinlich noch größer und über die Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland möchte man gar nicht nachdenken, daher will und wird der deutsche Staat die Verstaatlichung der HRE heute auf der außerordentlichen Hauptversammlung verkünden und beschließen. Viele vorhandene Kleinäktionäre haben gegen diesen Schritt ihren verständlichen Unmut ausgesprochen und wollen ihre eigenen Aktien behalten, da sich für die Zukunft einen großen Gewinn nach dem baldigen Ende der jetzigen Wirtschaftskrise für sich erwarten.
Der Bund will mit der bestehenden Mehrheit eine kurzfristige Kapitalerhöhung durchführen und zugleich will er damit die Mehrheit von über 90 % der Aktien erreichen. Das Ziel ist somit die unliebsamen Kleinäktionäre auszuschließen und die HRE komplett zu übernehmen und damit zugleich auch das bedrohte und angeschlagene deutsche Bankensystem an sich auf nationaler und internationaler Ebene zu beruhigen.
Dieser heutige Maßnahme gilt das der wichtige Meilenstein aus staatlicher Sicht, um die bestehende Wirtschaftskrise und deren mögliche Folgen somit gering und überschaubar für Deutschland zu halten. Ein Scheitern ist somit definit ausgeschlossen und der Neuanfang für die HRE und deren angestrebten Konzernumbau wäre damit eingeleitet worden.
Dienstag, 2. Juni 2009
Bisher hatte der europäische Flugzeughersteller Airbus mit seinem Großraumflugzeug A 380 mit einer Kapazität von bis 800 Passagiere je nach Ausstattung und Wunsch der bestellenden Airline die so genannte Luftherrschaft in der Klasse der Großraumflugzeuge, aber nun zieht der US-Hersteller Boeing mit Sitz in Seattle mit seiner Boeing 787 endlich nach.
Der Jungfernflug des Dreamliners ist für den kommenden Monat Juni nach diversen Schwierigkeiten geplant. Der erste Flug des neuen Großraumflugzeuges musste mehrmals in Seattle verschoben werden, da Boeing genauso wie sein Konkurrent Airbus verschiedene Anlaufschwierigkeiten hatte. Nach eigenen Angaben von Boeing wird sich die Boeing 787 zum bestverkauften Flugzeug entwickeln.
Die teueren und unerwarteten Produktionsverzögerungen dauern nun schon fast 2 Jahre an und werfen bisher keinen Gewinn ab. Der neue Bestzeller, es liegen bereits Vorbestellungen für 800 Maschinen bei Boeing vor und somit soll Airbus hier der erste Platz streitig gemacht werden. Auch Boeing merkt bei seiner bestehenden Flugzeugflotte die weltweite Konjunkturkrise sehr deutlich und setzt alle seine Hoffnungen in das neue Modell 787.
Der Konkurrent Airbus aus Europa kann im Vergleich sein eigenes Großraumflugzeug den A 380 gut an die jeweiligen Fluggesellschaften vermarkten und verkaufen, trotz der ähnlich großen Anlaufschwierigkeiten wie Boeing. Der Flugzeughersteller aus Seattle ist sehr mutig, da er trotz weltweiter Wirtschaftskrise seine neue Boeing auf den Markt bringen will und geht damit ein sehr großes finanzielles Eigenrisiko ein.
Aus heutiger Sicht kann keiner genau sagen, wie sich dieses Modell weltweit entwickeln wird. Die nächsten Monate werden den weiteren Weg für den Flugzeughersteller Boeing und sein neuen Dreamliner 787 aufzeigen und dann weiß man, ob es ein weiterer Erfolg oder eher ein Flop für Boeing aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten sein wird.
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