Heute Abend findet im Bundeskanzleramt in Berlin das große Finale in der Bieterschlacht und die mögliche Übernahme der europäischen Tochter von General Motors ihren möglichen Höhepunkt, da sich dort alle relevanten Bieter für den deutschen Automobilbauer letztmalig treffen werden. In Berlin unter Führung der Bundeskanzlerin Frau Merkel werden alle Bieter ihr mögliches Rettungspaket nochmalig und ausführlich vor der Bundesregierung vorstellen.
Man muß sich hier fragen, was hat die deutsche Bundesregierung mit der deutschen Tochter einer amerikanischen Unternehmen zu tun. Diese sehr wichtige Frage ist sehr einfach zu erklären, da alle nationalen und internationalen Interessen auf die garantierte und abgesicherte Staatshilfen des deutschen Staates bei der möglichen Übernahme und deren Rettung von Opel angewiesen sind bzw. diese bereits in ihre jeweiligen Pläne eingearbeitet haben.
Aufgrund dieses Grundlage hat der deutsche Staat hier ein wichtiges Wort hier mit zu reden und zu entscheiden, wer im aktuellen Bieterkampf zum Schluss die Nase vorn haben wird. Nach einem internen Papier der Regierung und dem Wunsch des Betriebsrat von Opel bietet der Zulieferer Magna aus Österreich das bisher beste Konzept an, wobei die meisten Arbeitsplätze bei Opel in Deutschland erhalten bleiben würden. Im Gegensatz dazu ist das Konzept der Chinesen hier bei allen beteiligten komplett durchgefallen und scheidet damit aus.
Der Rettungsplan von Fiat aus Italien und des Finanzinvestors Reppelwood aus den USA zeigen jeweils zu viele Fragezeichen auf und würden dabei viele Arbeitsplätze bei Opel kosten, da alleine Fiat gerade auch noch beim angeschlagenen Konkurrenten Chrysler eingestiegen ist und sich somit auf Kosten von Opel sanieren will. Der deutsche Staat und GM sollten daher genau überleben, wer hier nun das bestmögliche Konzept zum Erhalt von Opel hier für die Zukunft und der Sicherung von Standorten und Arbeitsplätzen in Deutschland bieten würde.
Man darf daher gespannt heute mal wieder nach Berlin schauen und die Nacht wird zeigen wer nun als Sieger das deutsche Kanzleramt in Berlin verlassen wird. Der mögliche Ausgang ist der zeitig noch total offen.
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