Dienstag, 28. April 2009
Am morgigen Mittwoch wird in Berlin durch die amtierende Bundesregierung die neue Prognose über die diesjährige Entwicklung der deutschen Wirtschaft veröffentlicht und nach der jetzigen Einschätzung wird das aktuelle Jahr 2009, das Jahr mit der jemals gemessenen negativen Entwicklung der heimischen produzierenden Wirtschaft seit der großen Weltwirtschaftskrise vor genau 80 Jahren.
Wir durchlaufen gerade hier in Deutschland das schlechteste Jahr mit dem größten negativen Trend in der Wirtschaftsentwicklung seit dem dieser Wert seit Gründung der Bundesrepublik jährlich bei uns gemessen wurde. Aufgrund dieser Tatsache der importierten Wirtschaftskrise schrumpft die wirtschaftliche Leistung der heimischen Industrie in diesem Jahr um sage und schreibe um 6 % Punkte.
Dieser neue große Negativwert fällt damit deutlich schlechter aus als in der letzten Prognose, wo noch von einem Rückgang von knapp über 2 % von der jetzigen Regierung ausgegangen worden ist. Es zeigt sich somit, dass die jetzige Krise doch größer und schlimmer ist, als von den führenden Wirtschaftsforschern vor einer Zeit vorhergesagt worden ist. Die neue Prognose spiegelt und ist zugleich nur eine Angleichung an die Vorhersage der fünf Wirtschaftsweisen von letzte Woche.
Die Bundesregierung bleibt daher keine andere Wahl als dem dramatischen negative Trend der anderen deutschen Institute zu folgen und eine negative Korrektur nach unten vorzunehmen. Die neue Prognose wird die zugleich auch die Grundlage für den Bundeshaushalt für das kommende Jahr und die Finanzplanung für der deutschen Sozialkassen.
Die Bundesregierung ist trotzdem sehr optimistisch für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft im kommenden Jahr und verkünden sogar eine Wachstum der deutschen Wirtschaft um 0,5 %. Alles in allem kann man hier nur von einer Momentaufnahme sprechen, da keiner genau weiß, wie sich die Wirtschaft national und international mittelfristig entwickeln und wie sich die bestehende Wirtschaftskrise noch entwickeln wird.
Mittwoch, 22. April 2009
Aufgrund der aktuelle neusten Zahlen der internationalen Wirtschaftsforscher wird Deutschland in diesem Jahr einen drastischen Rückgang der heimischen Wirtschaftsleistungen von sage und schreibe 5 % aus heutiger Sicht erleben. Dieser dramatische Rückgang wäre der größte gemessene Rückgang seit Einführung und Messung der wirtschaftlichen Leistungen in der Bundesrepublik.
Die jetzige Vorhersage über ein mögliches Minuns in Höhe von 5 % wurde zuletzt in den 30er Jahren des leztzten Jahrhunderts zur Zeiten der großen Weltwirtschaftskrise gemessen. Da wir in der Bundesrepublik extrem vom Export unserer Güter und Dienstleistungen in alle Welt abhängig ist und zugleich auch amtierender Exportweltmeister seit mehreren Jahren sind merken wir verstärkt die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise.
Man kann dieses daran erkennen, daß die Weltwirtschaft in diesem Jahr im Durchschnitt nur um 1,3 % zurückgehen wird und das unser nationaler Rückgang im Vergleich bei ca. 5 % liegen wird. Dieses ist aktuell und wird in der kommenden Zeit auch am weiteren Zugang der Menschen in Kurzarbeit sein und die steigende Zahl der Arbetislosen in Deutschland werden dieses noch weiter verdeutlichen.
Ein gewisser Trost kann nur daran erkannt werden, daß sich die weiteren Rückgänge, wie zu anfang diesen Jahres nicht mehr ganz so deutlich sind und somit die ersten Anzeichen für die Talsohle zu erkennen sind. Diese wird auch sehr bald erreicht sein und daher kann gegen Ende diesen Jahres mit einer sehr leichten gesamtwirtschaftlichen Erholung in Deutschland gerechnet werden.
Die heutige Runde in Berlin im Bundeskanzleramt wird den weiteren möglichen Weg aus der importierten Wirtschaftskrise heute beratschlagen und die mögliche politische Umsetzung wird danach noch durch die amtierende Bundesregerung erfolgen, so daß wir dennoch in Deutschland mit einem blauen Auge und gestärkt aus der jetzigen Krise kommen werden.
Dienstag, 21. April 2009
Der Internationale Währungsfond mit Sitz in Washington D.C. geht nach neusten und aktuellen Schätzungen von mehr als 4 Billiarden US $ neue Schulden als Folge der aktuellen weltweiten Wirtschaftskrise aus. Diese neuen Zahlen bedeuten für die gesamte Weltwirtschaft einen noch größere Schuldenzunahme als bisher schon angenommen und wie groß der neuen Schuldenberg in Folge der Krise nun real sein werden, kann erst in ca. einem Jahr aus heutiger Sicht und nach Ende der größten Teil der jetzigen Krise abgeschätzt werden.
Dieses bedeutet, daß die größten Banken der Welt auf noch größeren fauleren Wertpapieren sitzen, als bisher angenommen und daß sie somit noch mehr Abschreibungen in ihren jeweiligen Bilanzen vornehmen müssen wie bisher durch den IWF geschätzt worden ist. Zwei Drittel der gesamten Abschreibungen fallen dabei auf Großbanken, die weltweit tätig sind und der Rest auf Pensionsfonds, die zum größten Teil aus den USA kommen. Der IWF geht aktuell von ca. 2,7 Billiarden US $ fauler Papiere aus und das sind binnen drei Monaten 500 Milliarden US $ mehr als im Januar 2009 angenommen worden ist.
Aus dieser Sicht kann man nur sagen und hoffen, dass der Boden der jetzigen weltweiten Wirtschaftskrise recht Krise bald erreicht und gefunden worden ist, damit es wieder langsam mit der angeschlagenen Weltwirtschaft bald wieder aufwärts gehen kann. Die USA haben aktuell noch genug Geld durch die beschlossenen Konjunkturpakete, um die eigene angeschlagene Wirtschaft wieder zum Laufen in absehbarer Zeit zu bekommen.
Um die Krise endgültig in Griff zu kriegen müssen die Banken und deren Bilanzen von den sogenannten Rampschpapieren befreit werden. Das Heilmittel heißt hier "Bad Bank", wo die jeweiligen betroffenen Banken ihre faulen Wertpapiere einstellen können und somit wieder liquide werden. Dadurch soll das weltweite Banken- und Finanzsystem wieder zum Leben erweckt werden und die Grundlage zum Rückgewinn in das bestehende Finanzsystem gestellt werden.
Montag, 20. April 2009
Nach einer aktuellen Aussage wird die Bundesregierung ihre halbjährliche Wachstumsprognose über die Entwicklung der heimischen Wirtschaft in der kommenden Woche deutlich nach unten korrigieren müssen, da sich seit der letzten Vorhersage im Oktober 2008 die wirtschaftlichen Leistungen noch deutlicher zurück gegangen sind als damals von den deutschen Wirtschaftsweisen für Deutschland prognostiziert worden ist.
Bei der letzten Veröffentlichung ist die amtierende Bundesregierung von einem Minus der von 2,25 % für die wirtschaftlichen Leistungen der produzierenden deutschen Unternehmen ausgegangen. Aktuell wird sich die neue Wirtschaftsprognose der Regierung den anderen düsteren Vorhersagen der anderen Wirtschaftsforschungsinstitute wohl anschließen und einen neuen Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland von ca. 4,5 bis 5 % für das laufende Jahr ausgehen. Der weitere starke Rückgang ist vor allem auf die stark nachlassenden Aufträge seit Jahresanfang für die deutschen Exportbereiche, wie Automobil und Maschinenbau erklären.
Diese Exportbranchen merken die aktuelle weltweite Wirtschaftskrise sehr deutlich und können ohne staatliche Hilfe nicht viel dagegen unternehmen. Die Zahl der Menschen ohne Beschäftigung in Deutschland wird wohl daher auch noch deutlicher zunehmen, als vor einem halben Jahr in Berlin vorausgesagt worden ist und somit wird wohl gegen Ende diesen Jahres die 4 Millionen Grenze eventuell fallen, da keiner genau sagen kann, wie lange die jetzige krise noch anhalten wird.
Aus diesen Grund sind heute in Berlin die Personalchefs aller 30 notierten DAX Unternehmen bei deutschen Arbeitsminister Scholz von der SPD, um gemeinsam über die jetzige Lage und die zukünftige Entwicklung der deutschen Unternehmen im Verhältnis zur aktuellen weltwirtschaftlichen Lage zu beraten. Bei den aktuellen Beratungen steht vor allem der Erhalt der vorhandenen Arbeitsplätze im Vordergrund bzw. sollen gemeinsame Maßnahmen zwischen Unternehmen und Politik im Kampf gegen die importierte Wirtschaftskrise beraten und auf den notwendigen politischen Weg in Deutschland gebracht werden. Politik und Wirtschaft versuchen somit gemeinsam der jetzigen schlechten wirtschaftlichen Lage in Deutschland Herr zu werden und man kann nur hoffen, dass die richtigen Mittel gefunden werden.
Freitag, 17. April 2009
Heute konnte man der internationalen Presse entnehmen, dass die Europäische Zentralbank für das kommende Jahr 2010 eine deutliche Erholung der weltweiten Wirtschaftsentwicklung erwartet. Für das laufende Jahr sieht die EZB mehr als schwarz und erwartet daher, wie alle anderen renommierten Wirtschaftsinstituten, einen drastischen Rückgang der jeweiligen nationalen Wirtschaftsleistungen.
Herr Trichet von der EZB kommentierte die aktuelle Entwicklung der Wirtschaft aus seiner Sicht, so dass die Entwicklung von jedem selbst, egal ob Verbraucher oder Unternehmer abhängig ist und dieses sei der kommende und benötigte Vertrauensschlüssel, um wieder den Glauben und das Vertrauen in die herrschende Banken- und Wirtschaftssysteme innerhalb der westlichen Welt wieder herstellen soll. Das Vertrauen ist die Grundlage für den kommenden Aufschwung kehren soll. Dieser Hinweis von Herrn Trichet deutet darauf hin, dass er mehr weiß, als das er hier zu geben will und somit kann man meinen, er hätte sein Wissen aus einer Glaskugel, da wirklich niemand aktuell sagen kann, wie sich die schwierige weltweite Wirtschafskrise noch entwickeln wird.
Des Weiteren könnte auch das allwissende Auge für das kommende Jahr beim angeschlagenen Automobilhersteller Opel eine entscheidende Rolle spielen, da nach heutigen Aussage von der amerikanischen Mutterkonzern General Motors angeblich sechs solide und hochinteressante Bieter und Interessenten für die deutsche Tochter Opel am Start sein sollen. Es stellt sich hier nun die interessante Frage, wer so das bitte sein, da alle wichtigen Finanzinvestoren zur Zeit ums eigene Überleben kämpfen, aufgrund der aktuellen weltweiten Bankenkrise.
Der Kauf von Opel und deren Patente wird sehr teuer und es wird sehr lange dauern, bis diese gewaltige Investition eine rentable Rendite für den Investor abwerfen wird. Man beachte, dass der amerikanische Autobauer GM selbst kurz vor der Insolvenz in Amerika steht und könnte im Sog die deutsche Tochter Opel mit in den Abgrund ziehen und daher sollte man als möglicher Investor hier abwarten, da nach einem möglichen Insolvenzantrag die zukünftige Investitionen bei Opel etwas weniger teuer werden könnte. Wer also ein allwissendes Auge besitzen sollte, weiß genau, wann er bei opel einsteigen sollte bzw, wann die weltweite Rezession der Wirtschaft zu Ende ist.
Dienstag, 7. April 2009
Letzte Woche trafen sich in London die weltweit 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer zum G 20 Wirtschafts- und Finanzgipfel, um über die jetzigen und zukünftigen Auswirkungen der jetzigen Rezession innerhalb der Weltwirtschaft zu beraten. Auf dem Gipfel wurden umfangreiche finanzielle Hilfsprogramme für die Länder der dritten Welt beschlossen und auf den Weg gebracht, da diese armen Staaten die jetzige Krise alleine nicht bewältigen können.
Den ärmsten Ländern der Welt fehlt einfach das notwendige Eigenkapital, um auf die jetzige Wirtschaftskrise dementsprechend reagieren zu können und somit sind sie auf die Hilfe von außen angewiesen, um möglichst ohne größeren Schaden für deren eigenen schwachen Volkswirtschaften heraus zukommen. Der akute Abschwung trifft diese Staaten noch mehr als die reichen Länder dieser Erde.
Durch die massive Aufstockung der Finanzmittel für den Internationalen Währungsfonds, kurz IWF genannt, wurde die internationale Geldwertschöpfung in Gang gesetzt und die möglichen Folgen für die gesamte Weltgemeinschaft für in ein paar Jahren sind, wie eine große Inflation oder ein internationaler Preisauftrieb, aus heutiger Sicht noch gar nicht absehbar und vor allem noch nicht messbar.
Die internationale Staatengemeinschaft sollte nur besonders darauf achten, dass der jetzt geöffnete Geldhahn bei einer kommenden Aufschwung zum richtigen Zeitpunkt wieder geschlossen wird, somit das überflüssige und vor allem dann zu viel im Wirtschaftskreislauf um her laufende Geldmengen wieder reduziert werden. Damit soll die Gefahr eine möglichen Inflation besser für die jeweiligen Währungshüter zu kontrollieren sein. Die Zeit und der vor allem der Markt wird zeigen, ob der gewählte weg der G 20 Staaten der richtige oder gar der falsche Lösungsansatz für die jetzige Krise war.
Donnerstag, 2. April 2009
Gestern Abend und den ganzen Tag heute fand in London die größte Krisenkonferenz der 20 größten und wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt statt, seit dem die jetzige und noch vorhandene Weltwirtschaftskrise vor gut einem Jahr in den USA ausgebrochen ist. Die ehemalige Finanz- und Wirtschaftskrise, die seinerzeit in den USA entstanden ist, hat sich mittlerweile auf die ganze Welt verbreitet und ein baldiges Ende ist nicht in Sicht.
Aus diesem Grund haben sich die G 20 Staaten aktuell in London getroffen und wollen somit gemeinsam gegen die jetzige Krise ankämpfen und zusammen eine mögliche neue Weltfinanzordnung auf den Weg bringen, in der die weltweiten Finanzmärkte besser und effektiver kontrolliert werden können. Durch die jetzige weltweite Zusammenarbeit soll der Welt aufgezeigt werden, dass der bestehenden weltweiten Finanzordnung durchsichtiger werden soll und demnach und vor allem schneller auf mögliche Wirtschaftskrisen reagiert werden kann.
Die G 20 Staten sind zudem gemeinsam in London angetreten, um die ärmsten Länder der Welt mit massiven Geldmitteln mit Kampf gegen die Wirtschaftskrise zu unterstützen und zugleich um für die gesamte Weltgemeinschaft einen neuen globalen Finanzordnungsrahmen für die Zukunft auf den Weg zu bringen. Es macht hier also den Anschein, dass alle wichtigen Wirtschaftmächte der Welt an einem Strang in der Zukunft ziehen wollen und die Lehren aus der jetzigen Finanz- und Wirtschaftskrise zusammen umsetzten wollen.
Man könnte hier somit sagen, der gemeinsame Weg ist das endgültige Ziel. Die G 20 Staaten wollen mit ihrem neuen Programm eine Erholung der Weltwirtschaft erreichen und zugleich härtere Spielregeln für die internationalen Finanzmärkte aufstellen. Das weltweite Wirtschaftswachstum soll geteilt werden, damit alle etwas davon haben und somit soll die weltweite angeschlagene Konjunktur nachhaltig wieder zum Laufen gebracht werden bis spätestens im kommenden Jahr. Mit dem heutigen getroffenen Ergebnis kann man aus deutscher Sicht mehr als zufrieden sein und hoffen das alles so klappt, wie man sich das in Berlin für die Zukunft vorgestellt hat.
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