Der weltweit drittgrößte Automobilzulieferer der Welt meint seine gemachte Aussage und einem Gespräch mit der deutschen Bundesregierung Anfang dieser Woche in Berlin mit der geplanten Mehrheitsübernahme von der deutschen Tochter von General Motors wirklich verdammt ernst und prüft zur Zeit nach mehrerer internationaler Medien die kurzfristige Übernahme von Opel.
Das weltweit tätige Unternehmen Magna mit Sitz in Österreich und Kanada und seine weiteren internationalen Partner sind zur Zeit dabei sich auf dem internationalen Kapitalmarkt sich liquide Mittel für die kurzfristige Übernahme von Opel in Höhe von 5 Milliarden Euro zu beschaffen. Magna selbst will dabei 19 % an Opel halten und weitere 31 % sollen an einen russischen Autohersteller und eine russische Großbank gehen.
Nach Einschätzung führender deutscher Wirtschaftsforscher wäre Magna und seine Kooperationspartner die bessere Lösung bei der Übernahme von Opel, da sich die Unternehmen Opel und Magna hier ideal ergänzen würden. Bei dieser möglichen Übernahmevariante ist die Wahrscheinlichkeit größer, das alle Produktionsstandorte in Deutschland erhalten bleiben. Bei der eventuellen Übernahme durch Fiat könnte es trotz Zusage durch Fait in absehbarer Zeit zu Schließung einzelner Werke in Deutschland kommen.
General Motors und die deutsche Regierung sollten daher genau und gemeinsam überleben, wer hier den Zuschlag für die notwendige Sanierung und daraus resultierende Abspaltung von der amerikanische Mutterkonzern erhalten wird. Daher sollten hier die Zahlen und Fakten der möglichen Übernahmekandidaten genau überprüft werden. Eine mögliche Insolvenz von General Motors in den USA ist hierbei auch noch nicht vom Tisch und in wie weit dieses dann hier ins Gewicht fallen sollte kann man heute noch nicht sagen. Über die Frage der Patente von Opel und wer diese dann nutzen darf ist auch noch nicht geklärt. Die kommenden Wochen werden es zeigen, was aus Opel und deren Standorte in Deutschland wird.
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